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Private Altersvorsorge

In die eigenen Hände genommen: So schließt sich die Rentenlücke.

Private Altersvorsorge | 3.8.2016 Drucken

Neues Studium zur Ruhestandsplanung

Seit einiger Zeit bieten Vorsorgeexperten unter dem Begriff Ruhestandsplanung eine besondere Beratung für die Generation 50plus an. Für diese Experten gibt es ab Herbst dieses Jahres eine neue Weiterbildung. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) bestreitet einen Block dieses Studiums.

Neues Studium zur RuhestandsplanungDie EBS Executive Education in Oestrich-Winkel legt in diesem Jahr erstmalig das Kompaktstudium Ruhestandsplanung auf. Mit dieser Weiterbildung sollen Versicherungsmakler, Bankberater und Mitarbeiter von Versicherungen auf die besondere Situation von Menschen ab dem Alter 50 vorbereitet werden, denn die klassische Altersvorsorgeberatung greift in dieser Lebensphase zu kurz. Um den 50. Geburtstag herum muss nämlich ein Perspektivwechsel stattfinden. Während in den Jahren davor der Aufbau von Altersvorsorgevermögen im Vordergrund steht, geht die Ruhestandsplanung einige Schritte weiter. Nun müssen auch Entscheidungen über die künftige Verwendung des angesparten Geldes vorbereitet werden.

Die Generation 50plus hat noch eine ausreichend lange (Arbeits-)Zeit zur Verfügung, um materielle, aber auch immaterielle Weichen zu stellen. So setzen in dieser Lebensphase die ersten Überlegungen ein, wie in den kommenden beiden Jahrzehnten der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand abläuft. Einige werden vielleicht noch über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten. Andere wünschen sich dagegen einen gleitenden Übergang aufs Altenteil. Aber das ist bei weitem nicht die einzige Frage, die in der Ruhestandsplanung geklärt werden muss. Reicht die Liquidität im Rentenalter aus, um den gewünschten Lebensstandard aufrechtzuerhalten? Hat das vorhandene Vermögen die richtige Struktur? Ist möglicherweise sehr viel Kapital in einer Immobilie gebunden, die obendrein noch Unterhaltungskosten verursacht? Die Ruhestandsplanung umfasst also keineswegs nur finanzielle Dispositionen, sondern auch Planungen zur Wohnsituation, Verfügungen und Vollmachten.

Perspektivwechsel ab dem Alter 50

Diesen Perspektivwechsel müssen nicht nur die 50-Jährigen und Älteren vollziehen, sondern auch deren Berater. Anderenfalls wird am Ende keine vernünftige Ruhestandsplanung herauskommen. Daher gibt es seit einiger Zeit verschiedene Weiterbildungsangebote für Vorsorgeexperten. Die Themen der Ruhestandsplanung sind interdisziplinär. Deshalb vermittelt das neue Kompaktstudium der EBS Executive Education neben den notwendigen fachlichen Kenntnissen zum Risikomanagement, zur Altersvorsorge und zum Immobilienmanagement auch die notwendigen rechtlichen Grundkenntnisse zu Vorsorgeregelungen und zur privaten Vermögensnachfolge. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge zeigt zum Auftakt dieses Studiums die demografischen Entwicklungen auf, beschreibt die Situation in der Zielgruppe und stellt Ergebnisse aus Studien zur Verwendung des Altersvorsorgevermögens vor. So sind in der Phase des Entsparens einige mentale Klippen zu umschiffen, wie psychologische Tiefeninterviews zeigten, die das DIA in der Gruppe der 50- bis 70-Jährigen durchführen ließ.


Die Studiendauer des neuen Kompaktstudiums Ruhestandsplanung umfasst neun Präsenztage, inklusive der Zeit für die Ablegung einer schriftlichen Prüfung. Der 1. Jahrgang beginnt am 26. September 2016 im Executive Education Center der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel. Für die Abonnenten des DIA-Newsletters gilt ein Sonderpreis von 3.995 Euro (anstatt des regulären Preises von 4.295 Euro).

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