Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Kapitalmärkte und Kapitalanlagen

    Die Börse im Blick: So wird investiert.

    Kapitalmärkte und Kapitalanlagen | 6.10.2022 Drucken

    Zinsanstieg kann nicht beliebig anhalten

    Der rasante Zinsanstieg beschäftigt Anleger und Immobilieninvestoren gleichermaßen. Ralph Kinnart von der B&K Vermögen erläutert, mit welcher weiteren Entwicklung zu rechnen ist.

    War dieser rasante Zinsanstieg vorhersehbar?

    Dass wir nach der Pandemie eine höhere Inflation und damit irgendwann steigende Zinsen sehen, hatten wir schon erwartet. Aber diese Dynamik, die wir jetzt beobachten, war überraschend. Ein wesentlicher Auslöser war der Krieg in der Ukraine, der die Energiepreise massiv nach oben getrieben hat. Darauf wiederum mussten die Zentralbanken reagieren.

    Wie geht es weiter?

    Die hohe Inflation belastet zunächst einmal den Konsum. Wenn weniger konsumiert wird, verdienen die Unternehmen weniger und sie können keine höheren Löhne zahlen. Weil die Zinsen steigen, wird auch die Refinanzierung der Unternehmen teurer und sie investieren weniger. Deshalb gehen viele Volkswirte davon aus, dass es zu einer Rezession kommen wird.

    Wann wird der Zinsanstieg zu Ende sein?

    Auf kurze Sicht, auf jeden Fall bis Ende dieses Jahres und vielleicht auch bis Anfang 2023, sollte man damit rechnen, dass die Zinsen weiter steigen und einige Zeit hoch bleiben. Letztlich hängt es aber von der Inflation ab. Lässt diese nach und schwächt sich die Wirtschaft ausreichend ab, dann werden die Notenbanken mit Zinssenkungen reagieren, um über niedrigere Kreditkosten die Konjunktur anzukurbeln.

    Euroraum ist in einer anderen Lage als die USA

    Wie stark können die Zinsen noch steigen?

    Das wäre ein Blick in die Glaskugel und ist kaum vorhersehbar. Klar ist aber, dass die EZB die Zinsen nicht beliebig weit erhöhen kann. Anders als in den USA haben wir im Euroraum eine Vielzahl an Ländern, die unterschiedlich stark verschuldet sind und die bei einem zu hohen Zinsniveau ihren Schuldendienst nicht mehr leisten können.

    Was bedeutet das für die Bauzinsen?

    Sie orientieren sich an der Rendite der Bundesanleihen. Diese sind zuletzt deutlich gestiegen. Bei zehnjährigen Bundesanleihen zum Beispiel ist die Rendite von minus 0,2 Prozent Ende vergangenen Jahres bis auf 2,3 Prozent Ende September nach oben gegangen. Die Bauzinsen sind sogar noch etwas stärker geklettert. Das bedeutet aber auch, dass sie tendenziell sinken werden, wenn die Anleiherenditen wieder zurückgehen.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

        Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
        Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

        Ausgewählte Artikel zum Thema

        Edelmetalle sind ein krisenerprobter Sachwert

        Steigende Inflation, drohende wirtschaftliche Rezession, politische Verwerfungen, ungelöste Covid-19-Pandemie. Die Welt befindet sich in einem permanenten Krisenmodus. Edelmetalle wie Gold und Silber eignen sich zwar nicht für laufende Erträge, aber als Vermögensschutz und sind durch die aktuellen Kursrückgänge wieder kaufenswert. Spätestens mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie haben Edelmetalle wie Gold und Silber ein Comeback erlebt. […]

        Artikel lesen
        Rettungsring_Sicherheit_Risiko

        Wo gibt es Sicherheit fürs Geld?

        Alles wird teurer. Bei einer Inflationsrate von derzeit 7,5 Prozent in Deutschland nehmen die Befürchtungen über eine dauerhafte Geldentwertung signifikant zu. In einem gewissen Maß rechnen sowohl Verbraucher als auch Unternehmer beständig mit steigenden Preisen. Solange sich der Anstieg in einem gesunden Rahmen von ca. zwei Prozent pro Jahr bewegt hat, gab es kaum Grund […]

        Artikel lesen