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Kapitalmärkte und Kapitalanlagen

Die Börse im Blick: So wird investiert.

Kapitalmärkte und Kapitalanlagen | 11.7.2018 Drucken

Gold und Aktien sind echte Gegenspieler

In der Analyse der ersten Halbzeit an der deutschen Börse ist auch von Gold die Rede. Es könnte wieder ins Spiel kommen, wenn der Börsenzyklus, der 2009 begann, zu Ende geht. Vermögensverwalter Rainer Beckmann von ficon Börsebius Invest in Düsseldorf erklärt die Gründe.

Die Deutschen lieben Gold als Geldanlage. Von 2001 bis 2011 hat sich sein Preis versiebenfacht. Doch seither ist es still geworden um das Edelmetall. Was ist da los?

Rainer BeckmannDas Edelmetall ist aus unserer Sicht oft der Gegenspieler zum breiten Aktienmarkt. Es hat dann seine große Zeit, wenn die Aktienbörsen Verluste verbuchen oder ihre Richtung suchen – und umgekehrt!

Die ersten zehn Jahre des Jahrtausends waren für Aktienanleger ja ein verlorenes Jahrzehnt: nur Schwankungen und kein Ertrag…

Genau! Dieses Muster lässt sich schon seit 1971 beobachten, als die USA die Goldpreisbindung aufhoben. In der ersten Phase von 1971 bis 1980 verzwanzigfachte sich der Goldpreis von 40 auf über 850 Dollar, während der US-Aktienmarkt (S&P 500) eine Baisse mit bis zu 50 Prozent Minus durchlebte und unterm Strich nicht vorankam.

Wie ging es weiter?

Die zweite Phase dauerte von 1980 bis 2000. In dieser Zeit legte der Aktienmarkt um rund 1.400 Prozent zu. Gold aber büßte bis zu 70 Prozent ein. Daran schloss sich die schon angesprochene Phase 3 von 2001 bis 2011 an, in der der Goldpreis rund 650 Prozent dazugewann, während der Aktienmarkt zwei große Baissen durchmachte.

Wie steht es jetzt?

Wir sind noch in Phase 4, in der der Aktienmarkt führt und Gold noch nicht wieder durchgestartet ist. Vom 2009er-Tief konnten Aktienanleger in den USA inklusive Dividenden 350 Prozent gewinnen. Gold verlor in dieser Phase bis zu 45 Prozent.

„Beim nächsten Abschwung zeigt das Edelmetall wieder Stärke.“

Sie sagen „noch“?

Wir gehen davon aus, dass Gold beim nächsten größeren Abschwung am Aktienmarkt Stärke zeigen wird. Dann sollten Anleger mindestens zehn Prozent des Depotwerts in dem Edelmetall haben.

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