Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Einkommen & Vermögen

    Rund ums liebe Geld: So viel wird verdient.

    Einkommen & Vermögen | 12.10.2022 Drucken

    Mehr Finanzhilfe für bedürftige Rentner ab 2023

    Die Preise und Heizkosten steigen. Das trifft auch die Rentner. Sie blieben beim Energiekostenzuschuss zunächst außen vor. Doch inzwischen können auch Rentenempfänger mit mehr Unterstützung rechnen.

    Einen Überblick über finanzielle Hilfen für Rentner hat der Finanzmathematiker und Fachbuchautor Werner Siepe mit einer Studie erstellt. Sie entstand im Auftrag der VERS Versicherungsberater-Gesellschaft mbH.

    Mehr Wohngeld und Grundsicherung im Alter können nach Auffassung des Studienautors dazu beitragen, die finanziellen Nöte bedürftiger Rentnern zu lindern. Siepe verweist auf das vom Bundeskabinett bereits verabschiedete Wohngeld-Plus-Gesetz, das die Anzahl der Wohngeldberechtigten
    verdreifachen und die Höhe des Wohngeldes ab 2023 verdoppeln soll. In der Studie werden ausführlich die Bedingungen für das Wohngeld, wie zum Beispiel die Einkommensobergrenzen, und viele Beispielrechnungen erläutert.

    Zur „Grundsicherung plus“ komme es, wenn endlich der nicht auf die Grundsicherung im Alter angerechnete Freibetrag bis zu 251 Euro bei Rentnern mit mindestens 33 Jahren an Grundrentenzeiten in der Praxis umgesetzt wird. Außerdem werde der Regelbedarfssatz um rund zwölf Prozent auf 502 Euro für alleinstehende Rentner und auf 953 Euro für Rentner-Ehepaare erhöht.

    Unkenntnis über Freibetrag

    Bis Ende 2022, damit rechnet der Studienautor, werden auch alle Rentner den Grundrentenzuschlag auf ihre gesetzliche Rente erhalten haben, sofern sie alle drei Voraussetzungen dazu erfüllen. „Was viele nicht wissen: Der Freibetrag von bis zu 251 Euro steht auch allen Beziehern von Grundsicherung im Alter sowie von Wohngeld zu, die keinen Grundrentenzuschlag bekommen, aber mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten durch eine Bescheinigung der Deutschen Rentenversicherung nachweisen können“, heißt es in der Veröffentlichung zur Vorstellung der Studie.

    Studie liefert Orientierung

    Leider verzichte etwa die Hälfte der bedürftigen Rentner aus Unkenntnis oder aus Scham, einen Antrag auf Wohngeld oder Grundsicherung im Alter zu stellen. Im Wege zu den Leistungen stünden außerdem abschreckend komplizierte Antragsformulare und lange Bearbeitungszeiten in den Sozialämtern. In diesem Sinne verstehen Autor und Auftraggeber die Studie auch als eine Hilfe zur Orientierung und Aufklärung bedürftiger Rentner. Die Studie steht auf der Homepage der VERS Versicherungsberater-Gesellschaft zum Download zur Verfügung.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

        Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
        Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

        Ausgewählte Artikel zum Thema

        Best Ager vor der Rente: Vorfreude und Sorgen

        Knapp die Hälfte der Best Ager hierzulande freut sich auf den Ruhestand. Doch nahezu ebenso viele unter ihnen machen sich auch Sorgen. Immobilienbesitzer sehen sich meist besser aufgestellt. 47 Prozent der Deutschen jenseits der 50 (Best Ager) betrachten den kommenden Ruhestand als verdiente Belohnung nach einem jahrzehntelangen Arbeitsleben. Allerdings denken fast ebenso viele von ihnen […]

        Artikel lesen

        Wenn Wohnkosten für Witwen zum Risiko werden

        Stirbt der Partner oder die Partnerin, dann verdreifacht sich für Hinterbliebene das Risiko einer finanziellen Überlastung durch die Wohnkosten. Überlastet sind nach einer Verwitwung vor allem Frauen, untere Einkommensgruppen und Mieter. Das zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA). Der tiefgreifende emotionale Einschnitt geht einher mit einem veränderten Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben. […]

        Artikel lesen

        Die Gründe für Überschuldung in Deutschland

        Neben Arbeitslosigkeit zählen zunehmend auch Mietkosten zu den Gründen für eine private Überschuldung in Deutschland. Das zeigt die Überschuldungsstatistik 2021 von Destatis. Die Basis für die anonymisierte Auswertung des Statistischen Bundesamtes zur Überschuldung stammt aus Auskünften von Schuldnerberatungen und bezieht sich auf das Jahr 2021. Ein Haushalt, deren Angehörige dort Beratung suchten, verfügte im Schnitt […]

        Artikel lesen