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Betriebliche Altersversorgung

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Betriebliche Altersversorgung | 14.9.2017 Drucken

Deutscher bAV-Preis geht in die fünfte Runde

Mitte September fiel der Startschuss zum Deutschen bAV-Preis, der nunmehr zum fünften Male ausgeschrieben wurde. Das Deutsche Institut für Altervorsorge begleitet diesen Preis bereits seit seiner Auflegung im Jahr 2013 und ist erneut in der Jury zur Vergabe dieses Preises vertreten.

Ab sofort können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Modellen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung findet am 20. Februar 2018 in Berlin statt. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Kriterien, nach denen die siebenköpfige Jury die Bewerbungen beurteilt, sind indes unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen:

  • Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad
  • Überwindung von Widerständen

Unternehmen und Organisationen jeder Größe können bis zum 8. Dezember 2017 ihre Bewerbungen einreichen. Unter www.deutscher-bav-preis.de stehen seit dem 13. September 2017 alle hierfür notwendigen Informationen sowie ein Bewerberformular bereit.

Deutscher bAV-Preis 2018Im Vorjahr erhielten in der Kategorie „Großunternehmen“ die Lufthansa sowie Thyssen Krupp den ersten Preis. „Wir möchten die bAV aus dem Schatten ins Rampenlicht rücken, das heißt jeder Mitarbeiter soll wissen, dass es neben Barvergütung weitere wertvolle Benefits bei Thyssen Krupp gibt“, beschrieb Petra Krumsdorf, Head of Benefits & Pensions bei Thyssen-Krupp, das Ziel des prämierten Pensionsplans. Zu diesem Zweck hatte Thyssen Krupp eine „bAV zum Anpassen und Ausprobieren“ geschaffen – ein Konzept, das die Jury überzeugte. Die Lufthansa hatte im Rahmen eines konzernweiten bAV-Umstellungsprojekts zunächst die Altersversorgungszusagen für ihre Führungskräfte auf ein flexibles, beitragsorientiertes Modell überführt. „Wir haben bereits bei der Konzeptentwicklung an die Umstellung gedacht und einbezogen, was die Führungskräfte bei der Entscheidung bewegen könnte. Das hat sich bei der Umsetzung dann später ausgezahlt“, betont Jörg Jeebe, Leiter Projekt Executive Corporate Pension bei der Deutschen Lufthansa.

Anregung, Anerkennung und Ansporn

In der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ ging der bAV-Preis 2017 an ECE Projektmanagement. Hervorzuheben war hier aus Sicht der Jury insbesondere der außergewöhnlich hohe bAV-Durchdringungsgrad. Seit der Betreiber von Einkaufszentren eine neue bAV eingeführt hat, beteiligen sich 95 Prozent der pensionsplanberechtigten Mitarbeiter mit Eigenbeiträgen am Aufbau ihrer Zusatzvorsorge. „Der Preis macht die Vielfalt in der deutschen bAV-Landschaft sichtbar“, erklärt Jury-Mitglied  und DIA-Sprecher Klaus Morgenstern. Für die Unternehmen liefere er „Anregung, Anerkennung und Ansporn“ für eine gute bAV.

Großer Unterstützerkreis

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 vom Kogressveranstalter MCC und vom Consultingunternehmen Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen weiteren Unternehmen und Organisationen, darunter Allianz, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset Management, Fidelity International, KAS Bank, Metzler Asset Management und Zurich.

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