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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 5.8.2020 Drucken

Altersrente von Frauen deutlich gestiegen

Frauen, die 2019 erstmals ihre Altersrente bezogen, bekamen durchschnittlich fast 44 Prozent mehr ausgezahlt als Frauen mit Rentenbeginn im Jahr 2013.

Sowohl die Einführung der Mütterrente im Jahr 2014 als auch die durchaus üppigen Rentenerhöhungen der letzten Jahre haben sich für Frauen und ihre Altersrente ausgezahlt. Das verdeutlichen aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.

Frauen

Außerdem wirkten sich die weiter gestiegene Erwerbsbeteiligung der Frauen sowie eine längere Beitragsdauer aus. Innerhalb weniger Jahre stieg die Altersrente von 546 Euro netto (2013) auf rund 784 Euro (2019). Auch der jüngste Sprung bei der Altersrente fiel deutlich aus. So lag 2018 die durchschnittlich ausgezahlte Rente für neue Rentnerinnen erst bei rund 742 Euro netto. Aufgrund längerer Erwerbsbiografien mit Versicherungszeiten erzielen Frauen in den neuen Bundesländern einschließlich Ost-Berlin eine höhere Altersrente. Für Neuzugänge lag sie 2019 bei 1.034 Euro. Dafür zahlten ostdeutsche Versicherte durchschnittlich 43,2 Jahre in die Rentenkasse ein. Im Westen erhielten Frauen hingegen nur eine Altersrente von 728 Euro monatlich. Das ist vor allem durch die um zehn Jahre kürzere Beitragszahlungsdauer begründet, die im alten Bundesgebiet bei durchschnittlich 33,2 Jahren lag.

1.159 Euro für besonders langjährig Versicherte

Individuell fallen die Rentenhöhen jedoch sehr unterschiedlich aus. So erhielten 2019 rund 202.000 Rentnerinnen, die erstmals Anspruch auf eine Altersrente hatten, im Schnitt lediglich 522 Euro monatlich. Dafür waren jedoch nur fünf anrechenbare Beitragsjahre erforderlich. Besonders langjährig Rentenversicherte bekamen wiederum nach 45 Beitragsjahren durchschnittlich 1.159 Euro, wenn sie im Jahr 2019 erstmals eine Altersrente bezogen.


Frauen werden künftig auch in besonderem Maße von der geplanten Grundrente profitieren, die ab dem kommenden Jahr eingeführt werden soll. Allerdings ist sie nicht unumstritten, führt zu hohem Verwaltungsaufwand bei der Deutschen Rentenversicherung und kommt voraussichtlich erst mit einer längeren Verzögerung bei den Versicherten an.

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