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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 23.3.2017 Drucken

Plädoyer für Klimaschutz-Rente

Der Hauptverband für den Ausbau der Infrastrukturen und Nachhaltigkeit INFRANEU in Berlin plädiert für die Einführung einer Klimaschutz-Rente.

Der geschäftsführende stellvertretende Vorsitzende, Prof. Dieter Flämig, wirbt in einem im Springer-Verlag erschienenen Buch mit dem Titel „Weiter Denken: von der Energiewende zur Nachhaltigkeitsgesellschaft“ für eine kapitalbasierte Rente. Sie soll das überforderte Umlagesystem der Rentenversicherung ergänzen und mehr Investitionen in Deutschland verorten.

Die Rente aus dem NetzDas Vorsorgekapital solle, so Flämig, „unterstützt von stabilen Rahmenbedingungen vor allem in Energieeffizienz, Netzausbau, erneuerbaren Energien, Elektromobilität und in kommunale Klimaschutzprojekte maßvoll-renditeorientiert investiert werden. Unter Mitwirkung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Sparkassen und Volksbanken sollen zudem kleine und mittlere Unternehmen durch Firmenanleihen, stille Beteiligungen oder Genussrechtkapital eigenkapitalähnliche Finanzmittel erhalten. So werde der Strukturwandel „in unserem Land arbeitsplatzwirksam und mittelstandsnah“ vorangetrieben.

Durch das Einsammeln der Rentengelder im Pflichtrahmen der Rentenversicherung sollten die teuren Mitnahmeeffekte der Riester-Rente wie Akquisitionskosten vermieden werden. Damit bekommen die Rentensparer, so die Autoren, mit ihren Investitionen eine attraktivere Verzinsung. Aus dem „Problem Klimawandel werde so das Zukunftsprogramm Klimawandel, dessen Projekte unsere Volkswirtschaft auch im Interesse der nächsten Generation ertüchtigen“.

Finanzierungsbeitrag für den Strukturwandel

Das Konzept der Klimaschutz-Rente hatte Prof. Dr. Dieter Flämig bereits vor einem größeren Fachpublikum auf dem DIA-Forum „Altersvorsorge mit Nachhaltigkeit“ vor mehr als drei Jahren vorgestellt. Er setzte sich auch mit der Frage auseinander, ob ein Klimaschutz-Finanzierungsinstrument freiwillig oder obligatorisch sein sollte. Eine freiwillige Lösung sei bürgernäher, weil auf den mündigen Bürger und seine persönliche Initiative gesetzt werde. Sie entspreche mehr dem Subsidiaritätsprinzip einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft, weil damit die Konsumentensouveränität zum Tragen komme. Zudem bestehe keine Gefahr einer breiten Verweigerung wegen „hoheitlicher Bevormundung“. Aber auch eine obligatorische Klimaschutz-Rente bringe Vorteile mit sich.

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