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Private Altersvorsorge

In die eigenen Hände genommen: So schließt sich die Rentenlücke.

Private Altersvorsorge | 26.9.2016 Drucken

DIA-Zukunftspreis 2016 vergeben

Stefan Schelling vom Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Ulm und Prof. Jochen Ruß vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften in Ulm erhalten für die Forschungsarbeit mit dem Titel „Multi Cumulative Prospect Theory and the Demand for Cliquet-Style Guarantees“ den DIA-Zukunftspreis 2016.

DIA-Zukunftspreis 2016 vergebenIn dieser Arbeit beschäftigen sich die beiden Autoren mit der Frage, weshalb jährliche Garantieformen in der privaten Altersvorsorge, entgegen den Resultaten der bisherigen wissenschaftlichen Literatur, ausgesprochen populär sind. Bisherige Theorien gehen davon aus, dass sich der Nutzen einer Kapitalanlage ausschließlich aus dem Endvermögen ergibt. Zwischenzeitliche Wertschwankungen haben demnach keinen Einfluss darauf, wie attraktiv ein Vorsorgeprodukt für den Sparer ist. Daher kommen frühere wissenschaftliche Untersuchungen übereinstimmend zu dem Schluss, dass Sparer stets Produkte mit endfälliger Garantie oder ohne Garantie gegenüber Angeboten mit jährlicher Garantie vorziehen müssten. Die Praxis der Altersvorsorge zeigt jedoch ein anderes Bild.

Denkanstöße für neue Anlageprodukte

Mit einem neuen Theorieansatz können die beiden Autoren die Nachfrage nach Produkten mit jähr­licher Garantie erklären und den Einfluss der zwischenzeitlichen Schwankungen auf die Wahrnehmung des subjektiven Nutzens zeigen. Ihre neue Theorie lässt sich auf eine Vielzahl von Produkten und Fragestellungen in der Kapitalanlage anwenden. „Gerade im Umfeld der Niedrigzinspolitik und den damit verbundenen Schwierigkeiten der Lebensversicherer bietet diese Arbeit wertvolle Denkanstöße für innovative, zukunftsweisende Anlageprodukte“, begründet Jurymitglied Michael Reeg die Entscheidung für den DIA-Zukunftspreis 2016. Die Erkenntnisse können helfen, Kundenwünsche in der privaten Altersvorsorge besser zu verstehen und einzuschätzen.

„Die Arbeit ist ein sehr schöner Dreiklang aus Theorie, Simulation und Handlungsempfehlungen und damit nicht nur des Preises würdig, sondern auch ein gutes Beispiel wie moderne wirtschaftswissenschaftliche Forschung funktioniert“, fügt Prof. Dr. Christian Hagist, ebenfalls Mitglied in der Jury, hinzu. „Die Autoren erweitern neuere Ansätze der Behavioural-Insurance-Theorie auf einfache, aber innovative Weise und schaffen damit Grundlagen dafür, zwischen den Kosten von Garantien und den Vorteilen, die Anleger darin sehen, in Zukunft besser abzuwägen“, begründet Prof. Dr. Martin Werding seine Entscheidung in der Jury.

Der DIA-Zukunftspreis, der jährlich vergeben wird, ist mit 5.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine dreiköpfige unabhängige Jury, zu der Prof. Dr. Martin Werding, Ruhr-Universität Bochum; Michael Reeg vom Maklerunternehmen Hoesch & Partner sowie Prof. Dr. Christian Hagist, WHU – Otto Beisheim School of Management, gehören.

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