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Private Altersvorsorge

In die eigenen Hände genommen: So schließt sich die Rentenlücke.

Private Altersvorsorge | 18.9.2017 Drucken

Bildung schafft Bewusstsein für Vorsorgebereitschaft

Wer im Alter einen behaglichen Lebensabend genießen möchte, für den ist eine ergänzende private Altersvorsorge unumgänglich und alternativlos.

Dennoch sorgen viele Deutsche immer noch nicht ausreichend für ihren bevorstehenden Renteneintritt vor. Eine aktuelle Postbank-Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid durchgeführt wurde, hat eine Erklärung für dieses Verhalten.

Demnach hat der Bildungsgrad einen Einfluss auf die Vorsorgebereitschaft und ist somit der Schlüssel zur finanziellen Absicherung im Alter. Die Neigung, Aktien und Fonds als Baustein der Altersvorsorge zu nutzen, steigt ebenfalls mit dem Bildungsniveau.

Mit dem Bildungsgrad wächst der finanzielle Spielraum

Während 80 Prozent der Deutschen mit Abitur oder Universitätsabschluss für ihren Ruhestand vorsorgen, werden lediglich 73 Prozent der Befragten mit mittlerem Bildungsabschluss aktiv, wenn es um ihre private Altersvorsorge geht. Bei Menschen mit Volks- oder Hauptschulabschluss sind es sogar nur 64 Prozent. Eine Erklärung hierfür ist, dass Absolventen höherer Bildungseinrichtungen meist auch ein höheres Einkommen erzielen. Dadurch haben sie einen größeren finanziellen Spielraum für ihre private Altersvorsorge.

Ein höheres Einkommen ist jedoch nicht die einzige Erklärung dafür, warum Bildung die Vorsorgebereitschaft intensiviert. So ergab eine Postbank-Studie aus dem Jahr 2015, dass 71 Prozent der Befragten mit Abitur oder Universitätsabschluss Interesse an Finanzthemen zeigen, unter den Volks- und Hauptschulabsolventen jedoch nur jeder zweite. Folglich beschäftigen sich Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss deutlich häufiger mit Geldanlagen und Finanzthemen.

Vorwiegend besser Gebildete nutzen Wertpapiere zur Alterssicherung

Im anhaltenden Zinstief werfen Tagesgeldkonten und Sparbücher kaum noch Erträge ab. Daher sind Sparer besonders gefordert, wenn sie ihr Vermögen für einen auskömmlichen Ruhestand vermehren möchten. Unabhängig vom Einkommen hat daher heutzutage eine Anlagestrategie ohne Aktien und Fonds nur wenig Erfolg. Doch nur Befragte mit einem höheren Bildungsabschluss nutzen laut Postbank-Umfrage vermehrt diese Anlageinstrumente zur Alterssicherung.

So investieren 32 Prozent der Befragten mit Abitur oder Universitätsabschluss in diese Wertpapiere. Unter den Hauptschulabsolventen sind es nur 15 Prozent. Im Durchschnitt legt etwa jeder Fünfte (22 Prozent) Geld an der Börse an. Vor allem Befragte mit einem höheren Bildungsabschluss halten Wertpapiere deutlich häufiger für ein gutes Instrument der Altersvorsorge, das rentabel und sicher ist.

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