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Kapitalmärkte und Kapitalanlagen

Die Börse im Blick: So wird investiert.

Kapitalmärkte und Kapitalanlagen | 25.8.2018 Drucken

Silber – jetzt oder nie!?

Preiskonstellationen, wie wir sie im Moment beim Silber vorfinden, hat es immer wieder mal gegeben.

Der kleine Bruder des Goldes bewegt sich parallel zum Goldpreis auf ein immer tieferes Niveau. Die Fachwelt fragt sich, wo der wirkliche Boden für die beiden Edelmetalle liegt und ob die Marktpreise überhaupt als  realistisch anzusehen sind.

SilberGründe für einen Kauf bei einem Preis  von jetzt ca. 14,50 US-Dollar pro Feinunze Silber gibt es fundamental gesehen genügend. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass Silber vor einer dramatischen Preiswende steht.

Einige markante Kaufgründe, die für ein Engagement in Silber, aber genauso auch für Gold sprechen:

1. Die Krisenherde dieser Welt. Iran, der Nahe Osten (Israel), Nordkorea, der Jemen, Venezuela und neuerdings auch die Türkei mit einer rasant verschlechterten Wirtschaftslage und einer Währungskrise belasten. Möglicherweise bewegt sich Präsident Erdogan mit der Türkei als Nato-Mitglied auch noch weiter auf Russland zu.

2. Der amerikanische Präsident Trump mit seinen Zollattacken in Richtung China und Europa und die damit verbundenen Gefahren für eine wirtschaftliche Destabilisierung bis hin zu einem Welthandelskrieg.

3. Die weltweite Förderung von Gold und Silber zeigt eher Tendenzen einer Trendwende in der Förderleistung.

4. Das Gold-Silber-Ratio befindet sich mit einem Faktor von ca. 81 auf historisch hohem Niveau. In der Vergangenheit war dies immer wieder ein Wendepunkt für einen stärkeren Anstieg beim Silberpreis.

5. Die Leerverkäufe befinden sich derzeit auf einem extrem hohen Niveau. Stärkere Eindeckungen der Short-Positionen führen für Gold und Silber sofort zu starken Kursanstiegen.

Gegen den Strom schwimmen

6. Niemand möchte mehr Gold und Silber kaufen, daher ist jetzt ein antizyklisches Verhalten extrem wichtig.

7. Durch den starken Preisanstieg beim Öl haben wir wieder weltweit Inflation bekommen. Das ist immer gut für die Edelmetalle.

8. Die derzeit bekannten weltweiten Silberreserven ergeben bei einer jährlichen Fördermenge von ca. 25.000 Tonnen (ca. 820 Mio. Feinunzen) nur noch Reserven für ca. 20 Jahre. Wichtig dabei ist der starke jährliche Silberverbrauch. Die Silberreserven werden bei weiter steigendem Verbrauch massiv zurückgehen. Nur, was kommt danach?

9. Die massiv angestiegene Verschuldung einiger Staaten, vor allem aber der amerikanischen Privathaushalte. Es gibt Parallelen zur Bankenkrise im Jahr 2008.

Fazit: Silber muss man auf diesem Niveau langfristig kaufen.


Rainer Beckmann

Ab und zu schreiben Experten für das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA), die nicht zum Kernteam gehören. Aber was bedeutet das schon. Gäste empfängt man immer am wärmsten.

Wie Rainer Beckmann. Er ist ist Geschäftsführer der ficon börsebius Invest GmbH in Düsseldorf.

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