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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 6.9.2019 Drucken

Rentenbezugsdauer steigt – besonders bei Frauen

Die Rentenversicherung zahlte im Jahr 2018 Alters- und Erwerbsminderungsrenten  im Durchschnitt 20 Jahre lang. Vor allem Frauen profitierten von einer längeren Rentenbezugsdauer.

Rentner können sich hierzulande über eine immer längere Rentenbezugsdauer freuen. Das geht aus neuesten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung hervor. Der Grund dafür ist eine allgemein steigende Lebenserwartung.

Entwicklung der RentenbezugszeitIm Laufe der zurückliegenden Dekade ist die durchschnittliche Bezugsdauer bei den Alters- und Erwerbsminderungsrenten, den sogenannten Versichertenrenten, von 18,5 Jahren (2011) auf nunmehr 20 Jahre gestiegen. Während es in diesem Zeitraum bei den Männern einen Anstieg von 16,0 Jahren (2011) auf 18,1 gab, verzeichneten die Frauen einen Zuwachs von 20,6 auf 21,8 Jahre.

Nahezu Verdopplung seit 1966

Noch beeindruckender fällt der Anstieg aus, wenn man die Vergleichswerte für 1966 in den alten Bundesländern heranzieht. Trotz eines veränderten Renteneintrittsalters verdoppelte sich die Rentenbezugszeit innerhalb von rund fünf Dekaden nahezu. Derzeit liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Frauen bei 64,1 Jahren und der Männer bei 64 Jahren. Zukünftig könnte die kürzlich eingeführte Möglichkeit zur abschlagsfreien Rente bei 45 Versicherungsjahren dazu führen, dass die Rentenbezugsdauer weiterhin steigt.

Vor allem Altersrentner profitieren vom längeren Rentenbezug

Betrachtet man nur die Altersrenten, wird der Anstieg der durchschnittlichen Rentenbezugszeit noch deutlicher, selbst auf kurze Frist. Nach aktuellen Angaben der Deutschen Rentenversicherung lag sie 2018 bei 21,3 Jahren. Das bedeutet schon gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 0,15 Jahren. Dabei erhielten Männer durchschnittlich 19,4 Jahre lang ihre Altersrente. Frauen konnten sich sogar 23,1 Jahre lang über monatliche Rentenzahlungen freuen. Noch mehr profitierten natürlich die ältesten Rentnerinnen und Rentner. So überwiesen die Rentenkassen den mindestens 100-Jährigen im Schnitt mehr als 39 Jahre lang eine Altersrente.

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