Nachricht an die Redaktion

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Vorsorgemappe

Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

DIA Update

Abonnieren Sie den kostenlosen
Newsletter des DIA.

Einkommen & Vermögen

Rund ums liebe Geld: So viel wird verdient.

Einkommen & Vermögen | 5.9.2019 Drucken

Vermögenskontrolle über den Tod hinaus

Die ältere Generation stellt sich oftmals die Frage, ob ihre Nachkommen über die notwendige charakterliche und fachliche Reife in Gelddingen verfügen.

Mit steigendem Alter wächst in der Regel nicht nur das Vermögen, sondern gar nicht so selten auch die Sorge, ob potenzielle Erben das hart erarbeitete Kapital schnell wieder ausgeben. Natürlich lässt sich so etwas über juristische Verträge steuern, um eine sinnvolle Verwendung auch über den Tod hinaus sicherzustellen. Der Teufel versteckt sich hier aber oft im Detail. Eine wasserdichte Regelung kann aufwendig sein.

Testament und ErbenDabei gibt es eine deutlich einfachere Lösung als den Gang zum Anwalt. Der Wunsch nach einer kontrollierten Übergabe des Erbes lässt sich elegant und langfristig durch einen Versicherungsrahmen umsetzen. Hier kann zum Beispiel eine zeitlich gestaffelte Auszahlung ohne komplexe testamentarische Konstruktionen verfügt werden, damit Begünstigte nicht auf einen Schlag über das gesamte Kapital verfügen können.

Das hat noch einen zusätzlichen steuerlichen Vorteil. Die Erträge, zum Beispiel eines professionell verwalteten Aktien- oder Fondsportfolios, bleiben innerhalb dieser Versicherungsstruktur abgeltungssteuerfrei, wenn die Auszahlung der Police erst im Erbfall erfolgt. Wann genau die begünstigten Personen über das ganze Kapital oder Teile davon verfügen können, lässt sich dabei durch eine TermFix-Gestaltung frei festlegen.

Freigabe in Intervallen

Damit kann der Erblasser einen festen Zeitpunkt bestimmen. Zum Beispiel wenn ein älterer Vater will, dass die Auszahlung an eine minderjährige Tochter erst zum 18. Geburtstag des Kindes erfolgt. Alternativ können die Eltern auch Freigabe-Intervalle für das Erbe fixieren, soll der Nachwuchs nicht alles auf einmal erhalten. So wird alle drei Jahre ein Fünftel des Erbes freigegeben. Den verbleibenden Anteil betreut bis zur abschließenden Auszahlung ein Vermögensverwalter weiter.

Kopplung an besondere Ereignisse

Genauso gut kann die Auszahlung aber auch ohne einen festen Zeitpunkt an besondere Ereignisse gekoppelt werden. Zum Beispiel an die Heirat, die Geburt des ersten Enkels oder den Ausbildungsabschluss. Darüber hinaus können die Erblasser zusätzliche Bedingungen für extreme Situationen setzen. Zum Beispiel eine frühere Auszahlung bei Vorliegen einer schweren Erkrankung des Begünstigten. TermFix-Gestaltungen sind zudem ein enorm flexibles Instrument in der Nachlassplanung, da der Vertragsinhaber jede Bestimmung zu Lebzeiten frei ändern kann. Er kann die Versicherung auch bei Eigenbedarf kündigen. Erst im Erbfall greift die TermFix-Regelung endgültig. Die Verantwortung geht im Sinne des Erblassers Stück für Stück auf den oder die Erben über.


Stefan BrählerGastautor Stefan Brähler ist Geschäftsführer der Confidema GmbH und Spezialist für den Einsatz von Versicherungsstrukturen in der Vermögensverwaltung und im Private Banking.

Nachricht an die Redaktion

Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

Nachricht an die Redaktion

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Artikel teilen

Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Ausgewählte Artikel zum Thema
Wohnimmobilien_zur_Altersvorsorge

Jüngere ziehen seltener ins eigene Heim

Der Anteil der Haushalte, die Wohneigentum besitzen, stagniert in Deutschland. Gleichzeitig gibt es deutliche Verschiebungen zwischen den Altersgruppen. Darauf macht eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) aufmerksam. Seit sieben Jahren in Folge verharrt die Wohneigentumsquote annähernd auf dem gleichen Niveau. So lebten in der Zeit von 2010 bis 2017 rund 45 […]

Artikel lesen

Viele Senioren finden ihre Wohnung zu groß

Etwas mehr als 40 Prozent der Senioren, die über Immobilieneigentum verfügen, finden ihr Haus oder ihre Wohnung mittlerweile zu groß. Dennoch entscheiden sich knapp 90 Prozent dafür, darin wohnen zu bleiben, obwohl die meisten der Wohnungen nicht alterstauglich sind. Diese Angaben stammen aus einer Umfrage der Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV. Sie illustrieren ein Problem, das […]

Artikel lesen

Enkel kontrolliert und steuerfrei beschenken

Vielen Großeltern ist es ein Bedürfnis, zu Lebzeiten für die Enkel vorzusorgen. Aber gelangen größere Vermögenswerte in unerfahrene Hände, birgt das Gefahren. Mit dem 99/1- Modell kann dabei kontrolliert geschenkt werden. Ein weiterer Vorteil: Die Schenkung erfolgt abgeltungssteuerfrei. Was gibt es Schöneres als die leuchtenden Augen, wenn Großeltern Enkel beschenken? Aber wenn es um mehr […]

Artikel lesen