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Private Altersvorsorge

In die eigenen Hände genommen: So schließt sich die Rentenlücke.

Private Altersvorsorge | 21.11.0214 Drucken

Drei Viertel der Bürger erwarten Einschränkungen

Der Anteil der Bürger, die mit einem sinkenden Lebensstandard im Alter rechnen, ist seit mehreren Jahren anhaltend hoch.

Das bestätigte der jüngste DIA-Deutschland-Trend Vorsorge. Danach hegen 73 Prozent die Befürchtung, dass sie sich im Alter einschränken müssen. Nur Mitte 2012 waren es mit 76 Prozent noch etwas mehr. Bei vielen geht diese Erwartung mit der Einsicht einher, dass die bisherige Vorsorge für das Alter nicht genügt. Insgesamt 66 Prozent meinen, dass die eigenen Bemühungen unzureichend sind, aber nur 25 Prozent leiten aus dieser Einsicht die Entscheidung ab, in den nächsten zwölf Monaten mehr für die eigene Vorsorge zu unternehmen. 41 Prozent der Befragten wissen, dass die eigene Vorsorge mangelhaft ist, wollen oder können daran aber nichts ändern.

Vertrauen in die Vorsorge bleibt stabil

Der DIA Deutschland-Trend Vorsorge zeigt außerdem, dass sich die Bereitschaft zur Vorsorge in den Jahren seit 2009 kaum verändert hat. Lediglich in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 war kurzzeitig eine größere Aktivität in Sachen Altersvorsorge festzustellen. „Die anhaltende Niedrigzinsphase, die vor allem zu Lasten der Sparer geht, hat ihre Spuren im Verhalten der Bürger hinterlassen. Allerdings spiegelt sich das zum Glück noch nicht im Vertrauen in die vorhandene Altersvorsorge wider“, erklärt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern. Die Sicherheit der drei Säulen der Altersvorsorge wird, abgesehen von einer Ausnahme im Jahr 2012, als das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung kurzzeitig eingebrochen war, weitgehend stabil eingeschätzt.

Der Deutschland-Trend Vorsorge setzt sich aus den drei Teilbereichen Vertrauen, Erwartungen und Aktivität zusammen. Daraus wird ein Gesamtindex für die Stimmung zur Altersvorsorge ermittelt. Er blieb mit einem Wert von 114 im Vergleich zum Vorjahr stabil.


DIA-Gesamtindex_2014

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