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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 29.9.2014 Drucken

Flexi-Rente: Einkommen spielt große Rolle

Nach Mütterrente und abschlagsfreier Rente mit 63 bestimmt die sogenannte Flexi-Rente nun die öffentliche Diskussion zur Altersvorsorge.

Doch was denken diejenigen darüber, die es angeht? Eine Umfrage der Gewerkschaften gibt Auskünfte über eine Generation von Arbeitnehmern, die kurz vor ihrem Ruhestand steht.

Knapp jeder Zweite der befragten Beschäftigten über 55 Jahren (49 Prozent) bevorzugt einen „sanften“ Ausstieg aus seinem Job. Es besteht der Wunsch, mit einer sukzessiv reduzierten Arbeitszeit den Übergang vom Job in die Rentenphase flexibel zu gestalten. Dieses Ergebnis kam bei einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter Beschäftigten mit einer Wochenarbeitszeit von mindestens 30 Stunden zutage.

Mit 61 Prozent fiel der Anteil unter Arbeitnehmerinnen sogar noch deutlich höher aus, während lediglich 44 Prozent der männlichen Beschäftigten für eine entsprechende Rentenregelung votierten. Mit der Flexi-Rente möchte der Gesetzgeber eine Lösung für einen gleitenden Übergang in die Rentenphase entwickeln, die zugleich dafür sorgt, dass Arbeitnehmer auch nach dem regulären Renteneintrittsalter zumindest teilweise beschäftigt bleiben. Dabei sind derzeit noch etliche Fragen offen, zum Beispiel wie die Bedingungen gestaltet werden und wie die Flexi-Rente finanziert wird.

Verdienst muss flexible Gestaltung zulassen

Im Rahmen der DGB-Umfrage zeigte sich, dass die Position in der Unternehmenshierarchie keinen nennenswerten Einfluss auf die Meinung zur Flexi-Rente hat.

Flexi-Rente: Einkommen spielt große RolleSo kam es mit 49 Prozent bei den Nicht-Vorgesetzten und 50 Prozent bei den Vorgesetzten zu nahezu identischen Ergebnissen.

Größeren Einfluss auf die Entscheidung für einen vorzeitigen Renteneintritt hat hingegen das Einkommensniveau: Je zufriedener die Befragten mit ihrer Einkommenssituation sind, desto höher ist ihre Bereitschaft, mittels reduzierter Arbeitszeit den Altersruhestand flexibel zu gestalten.

So äußerte mehr als jeder Zweite (54 Prozent) diesen Wunsch, vorausgesetzt, das jeweilige Einkommen reiche „sehr gut“ zum Leben aus. Dagegen zieht von den Befragten, die sagen, ihr Einkommen reiche nicht zum Leben, nicht einmal jeder Fünfte (17 Prozent) diese Möglichkeit in Erwägung.


Informationen des DGB-Index Gute Arbeit 2014


 

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