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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 2.11.2017 Drucken

Alles hängt mit allem zusammen: Rente, Beitrag, Alter, Zuschuss

Die Rente spielt in den Sondierungsgesprächen von CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen eine nicht unerhebliche Rolle. So gibt es zum Beispiel Überlegungen, die Rente mit 63 wieder etwas einzuschränken. Vor weitreichenden Entscheidungen zum Rentensystem lohnt es sich, etwas genauer auf die Zahlen zu schauen.

Alles hängt mit allem zusammen. So lautete ein Leitspruch früherer Koalitionsverhandlungen. Sprich: die Zugeständnisse der einen Partei müssen mit einem Kompromiss an anderer Stelle zu ihren Gunsten wieder ausgeglichen werden. Bei der Rente ist es nicht viel anders. Das umlagefinanzierte System besitzt verschiedene Stellschrauben. Beitragssatz, Rentenniveau, Renteneintrittsalter, Staatszuschuss. Wer zum Beispiel für ein höheres Rentenniveau plädiert, der muss beim Eintrittsalter, Beitrag oder Zuschuss ebenfalls Hand anlegen und dabei auch noch die Zahl der Rentner und Beitragszahler im Auge behalten. Erstere werden immer mehr, vor allem wenn ab 2020 die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen. Die Beitragszahler dagegen schrumpfen auf längere Sicht.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat diese Zusammenhänge schon vor einiger Zeit ausgesprochen anschaulich in einer interaktiven Grafik untergebracht:



Falls es bei den Sondierungsgesprächen mal stockt und Pausen zu überbrücken sind, empfehlen wir den Politikern diese Grafik. Sie bewahrt vielleicht vor zu üppigen Versprechungen, die am Ende zu Lasten der Beitrags- und/oder Steuerzahler gehen. Vor vier Jahren hatten die Teilnehmer ein solches Hilfsmittel offenkundig nicht zur Hand oder wollten gar nicht so genau über die Folgen ihrer Entscheidungen Bescheid wissen. Die Rente mit 63 und die aufgestockte Mütterrente hinterließen im Zahlenwerk der Rentenversicherung nur deshalb noch keine gravierenden Spuren, weil die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unerwartet stark gewachsen ist. Dank der guten Konjunktur. Dennoch zehren die Ausgaben, die bereits die Einnahmen übersteigen, an den Rücklagen der Rentenversicherung.

Informationen aus erster Hand in der DIA-Lounge

Wann es voraussichtlich wieder zu steigenden Beiträgen kommen wird, erfahren Sie beim Deutschen Institut für Altersvorsorge am 22. November aus erster Hand. Dann ist die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, in der DIA-Lounge zu Gast. „Was kommt nach der demografischen Pause?“ lautet das Thema der Diskussionsrunde mit der Rentenexpertin. Kommen Sie vorbei und fragen Sie die Präsidentin selbst.

Zur Einladung in die DIA-Lounge und hier können Sie sich mit wenigen Klicks anmelden.

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