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Einkommen & Vermögen

Rund ums liebe Geld: So viel wird verdient.

Einkommen & Vermögen | 10.6.2015 Drucken

Europas Rentner setzen Prioritäten

Deutsche Rentner sind besonders auf ihre Fitness und Gesundheit aus und geben vergleichsweise im Gegenzug europaweit am wenigsten Geld für Tabak und Alkohol aus.

Auch das Auto ist ihnen als Statussymbol nicht (mehr) so viel wert, wichtiger ist ihnen die medizinische Vorsorge. Diese und weitere Ergebnisse erbrachte eine Analyse von Allianz International Pensions, die Konsumgewohnheiten der Ruheständler in 32 europäischen Ländern verglichen hat.

Gemäß der aktuellen Studie „investieren“ deutsche Rentner immerhin 6,2 Prozent ihres monatlichen Einkommens in ihre Gesundheit. Die vergleichbare europäische Quote liegt bei durchschnittlich 4,6 Prozent. Bei den Ausgaben für Tabak und Alkohol hingegen liegen die älteren Deutschen deutlich unter dem Durchschnitt in Europa – lediglich 1,4 Prozent werden dafür ausgegeben (Europa: 2,2% Prozent).

Ähnlich hoch angesiedelt wie die Gesundheit ist der Absicherungs- und Vorsorgebedarf. Dafür setzen deutsche Rentner 6,1 Prozent ihres Einkommens ein, nur ältere Niederländer und Franzosen geben dafür mehr aus. Noch deutlicher wird der Unterschied bei den Ausgaben für die Kultur: der Anteil von 11,4 Prozent hierzulande überschreitet den europäischen Vergleichswert um drei Prozentpunkte. Dazu passt, dass deutsche Rentner im Vergleich zu ihren europäischen Altersgenossen offenbar auch mehr lesen – sie verwenden zwei Prozent ihres Einkommens für Bücher & Zeitungen (Europa: 1,3 Prozent).

Europas Rentner setzen PrioritätenEntgegen denkbarer Klischees steht das Auto bei deutschen Rentnern doch nicht so hoch im Kurs. Mit gerade einmal 3,4 Prozent ihres monatlichen Einkommens geben sie weniger als die Hälfte für den Kauf eines Fahrzeugs aus als Ruheständler in Norwegen (8,0 Prozent), dem Spitzenreiter bei den Autokosten. Gravierende Unterschiede zeigen sich auch beim Thema Immobilien und Haushalt. Hier stehen britische Rentner vorn, die monatlich 8,3 Prozent ihres Einkommens für Möbel, Haushaltswaren und kleinere Reparaturen im Haushalt aufwenden. Deutschen Ruheständlern hingegen ist dies nicht so wichtig – mit 4,5 Prozent liegen sie sogar noch unter dem europäischen Durchschnitt von 5,4 Prozent.

Auch bei Mode und Kleidung sind deutsche Rentner zurückhaltender als andere – mit Ausgaben in Höhe von 3,5 Prozent bleiben sie auch hier knapp unter dem europäischen Durchschnitt, während montegrinische Rentner mit 6,1 Prozent in dieser Kategorie ganz vorn liegen.


Pressemitteilung zur Studie


 

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