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Demographie

In die Zukunft geschaut: So altert und schrumpft unser Land.

Demographie | 9.10.2014 Drucken

Arbeit als „Lebensverlängerung“

Durch eine neue Studie bekommt der Begriff „Lebensarbeitszeit“ eine neue Note.

Pauschal betrachtet gilt: wer länger arbeitet, lebt auch länger. Das trifft vor allem auf Männer zu.

In der Diskussion um Flexi-Rente und vorzeitigen Renteneintritt kommt mit den Ergebnissen einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden möglicherweise eine zusätzliche Komponente ins Spiel. Deren Auswertungen auf Basis von Daten der Deutschen Rentenversicherung ergaben, dass Menschen, die länger arbeiten, in der Regel auch länger leben. Dies gilt vor allem für Männer, bei Frauen ist dieser Effekt weniger ausgeprägt. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen Renteneintrittsalter und verbleibender Lebenszeit. 21,1 Prozent der Männer und 38,1 Prozent der Frauen hören bereits mit 60 Jahren auf zu arbeiten. Lediglich jeder vierte Mann und knapp jede dritte Frau arbeiten bis 65 Jahre. Das daraus abgeleitete mittlere Renteneintrittsalter von Männern und Frauen liegt bei 61,6 Jahren.

Studie: Arbeit als "Lebensverlängerung"Besonders bei den Männern hängt die verbleibende Lebenserwartung vom Renteneintrittsalter ab. So konnte ein Mann, der mit 55 Jahren erstmals eine Erwerbsminderungsrente bezog, zum Zeitpunkt der Analyse (also mit 65 Jahren) durchschnittlich noch mit einer Lebenszeit von 13 Jahren rechnen. Hätte er hingegen bis zum Alter von 65 Jahren gearbeitet, dürfte er auf weitere 17,3 Lebensjahre hoffen. Das ergibt – rein statistisch – ein Plus von 4,3 Jahren beziehungsweise ungefähr einer um ein Drittel verlängerten Lebenszeitspanne. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Differenz vor allem darauf zurückzuführen ist, dass Menschen, die früher in Rente gehen, diese meist wegen gesundheitlicher Probleme tun. Das wiederum schlägt sich in der Lebenserwartung nieder.


Veröffentlichung einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung


 

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