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Betriebliche Altersversorgung

Gemeinsam in einem Boot: So trägt der Arbeitgeber zur Rente bei.

Betriebliche Altersversorgung | 30.6.2015 Drucken

bAV-Durchdringung nach Branchen

Die Verbreitung von Anwartschaften aus einem Vorsorgevertrag im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ist von zahlreichen Faktoren abhängig: Unternehmensgröße, Geschlecht oder Alter der Beschäftigten.

Nicht zuletzt bestimmt auch die Branche des Unternehmens maßgeblich mit, wie hoch die Durchdringungsquote bei den bAV-Anwartschaften ausfällt, wie die jüngste Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zeigt.

bAV-Durchdringung nach BranchenDas ist eines von zahlreichen Ergebnissen des Berichts „Verdienste und Arbeitskosten – Aufwendungen und Anwartschaften betrieblicher Altersversorgung 2012″, den das Statistische Bundesamt Anfang Juni 2015 vorlegte. Dieser Bericht untersuchte auch, wie die bAV branchenübergreifend im produzierenden Gewerbe, im öffentlichen Dienst oder im Segment der Dienstleistungen präsent ist. Dabei zeigte sich, dass die Zugehörigkeit des Arbeitgebers zu einer Branche oder eine Anstellung im öffentlichen Dienst durchaus maßgeblichen Einfluss auf die erworbenen bAV-Anwartschaften hat, wie auch die Grafik zeigt. Generell ergab sich für den Untersuchungszeitraum im produzierenden Gewerbe und bei den Dienstleistern eine Durchdringungsquote von 54,2 Prozent. Somit erarbeitet sich zwar nahezu jeder zweite Beschäftigte eine zusätzliche Altersversorgung, doch fast die Hälfte der Erwerbstätigen verfügt nicht über diese Möglichkeit, die gesetzliche Rente im Ruhestand auf diese Art zu ergänzen. „Spitzenreiter“ mit einer quasi durchgehenden Durchdringungsquote von 100 Prozent ist verständlicherweise die Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung.

Den höchsten Zuspruch erfährt die zweite Säule des Altersvorsorgesystems bei den Angestellten im Bereich Erziehung & Bildung, also im Öffentlichen Dienst. Eine enorm hohe Durchdringungsquote kann auch den Finanzdienstleistern bescheinigt werden; einer Branche, die fachbezogen ohnehin eine deutliche höhere Affinität in punkto Altersvorsorge aufweisen sollte. Doch auch in Nischen-Sparten wie der Tabakverarbeitung oder der Wasserversorgung ist bereits ein hoher Versorgungsgrad zu verzeichnen. Der Unterschied beim bAV-Verbreitungsgrad gegenüber den Schlusslichtern, dem Wach- und Sicherheitsgewerbe inklusive Detekteien sowie den in privaten Arbeitsvermittlungsagenturen Beschäftigten ist schlichtweg drastisch. Zumal in diesen Branchen das erzielbare Einkommen von vornherein Möglichkeiten zusätzlicher privater Altersvorsorge einschränken dürfte.


Verdienste und Arbeitskosten – Aufwendungen und Anwartschaften betrieblicher Altersversorgung 2012″ – ein Bericht des Statistischen Bundesamtes, veröffentlicht 06/2015


 

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