Mit 16 schon an 66 denken?

Wer denkt mit 16 schon darüber nach, was mit 66 sein wird? Die Rente ist doch kein Thema in der Jugend. Oder etwa doch? Während der 52. young leaders Akademie Mitte Mai in Strausberg stand das Thema Rente mit auf der Agenda. Einige Denkanstöße dazu lieferte das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA), das seit mehreren Jahren diese Treffen engagierter Schüler unterstützt. DIA-Sprecher Klaus Morgenstern beschrieb die demografischen Tücken, die im deutschen Rentensystem stecken und schnell  war das Interesse der jungen Leute geweckt.

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Bildung macht den Unterschied

Wie schnell eine Frau nach der Geburt eines Kindes wieder ins Erwerbsleben zurückkehrt, hängt sehr stark vom Bildungsgrad ab. Doch zwischen den Ländern in Europa gibt es enorme Unterschiede. Der Anteil der Erwerbstätigen unter den gut gebildeten Französinnen sowie unter fast allen Norwegerinnen fällt nie unter 80 Prozent und das unabhängig von der Familiensituation, in der sie sich befinden. Auf Deutschland, Österreich und Ungarn trifft das keineswegs zu, wie Untersuchungen von drei Wissenschaftlerinnen zeigen.

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Kein Durchbruch ohne sanften Zwang (Kopie 1)

Ohne sanften Zwang werde in der zusätzlichen Altersvorsorge kein Durchbruch erzielt – davon zeigte sich der hessische Staatsminister Dr. Thomas Schäfer im Gespräch mit dem DIA überzeugt. Das haben seiner Einschätzung nach die Erfahrungen mit der Riester-Rente gezeigt. Daher müsse man über neue Wege wie die von ihm vorgeschlagene Deutschland-Rente nachdenken. Doch kurz nach der Vorstellung dieses Konzepts hagelte es Kritik. Ein Gespräch über Motive, Einwände und Bedenken zur Deutschland-Rente.

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Projektmanagement fürs Ruhestandsgeld

Bei Google führt der Begriff „Ruhestandsplanung“ derzeit zu mehr als 91.800 Treffern. Das ist, gemessen an den mehr als sechs Millionen Fundstellen, die eine Suche mit dem Wort „Ruhestand“ ergibt, vergleichsweise wenig. So beschäftigen sich in alternden Gesellschaften wohl viele mit dem Ruhestand, aber weit weniger gehen den nächsten Schritt einer planvollen Gestaltung dieses Lebensabschnittes. Nichtsdestotrotz: Es kommt Bewegung in die Diskussion darüber, wie der Ruhestand in Angriff zu nehmen ist.

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Den Übergang im Alter aktiv gestalten

In welchen Schritten läuft Ruhestandsplanung ab? Welcher Handlungsbedarf herrscht häufig in der Altersgruppe 50+? Was hemmt die Verbreitung der Ruhestandsplanung in Deutschland? Wie grenzt sie sich von der Altersvorsorge ab? Über diese und weitere Fragen gab Rainer Weber vom Maklerunternehmen Hoesch & Partner Auskunft.

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Starke Jahrgänge im geeigneten Alter

Die Personengruppe, die sich im geeigneten Alter für eine Ruhestandsplanung befindet, ist mächtig. Zu ihr gehören die am stärksten besetzten Alterskohorten der deutschen Bevölkerung. Der Jahrgang 1964 zum Beispiel, in diesem Jahr wurden in der Geschichte der Bundesrepublik die meisten Kinder geboren, umfasst mehr als 1,4 Millionen Personen. Sie feierten vor zwei Jahren ihren 50. Geburtstag, sind also genau an jenem Punkt, an dem das Thema "Ruhestandsplanung" auf die Agenda gerät.

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Rententrends made in Britain

Sehen sich andere Länder mit ähnlichen Problemen wie Deutschland bei der Finanzierung ihrer Rentensysteme konfrontiert? Wie entwickelt sich die Lebensqualität der europäischen Rentner? Das DIA blickte über den Tellerrand auf die andere Seite des Ärmelkanals. Mehrere Untersuchungen des Instituts für Fiskalstudien (IFS) deuten an, dass der Lebensstandard zukünftiger britischer Rentner voraussichtlich abnehmen wird.

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Die unterschätzte Lebenslänge

Anfang November bestätigte die OECD mit ihrer Studie „Health at a Glance 2015“ einen Trend, der unsere Gesellschaft massiv verändert: Die Lebenserwartung in den OECD-Staaten nimmt pro Jahr drei bis vier Monate zu. Seit 1970 stieg sie um mehr als zehn Jahre. Pro Dekade gewinnen wir im Durchschnitt etwa 2,5 Jahre an Lebenszeit. Die Zunahme der Lebenserwartung wird immer wieder unterschätzt. Doch das passiert nicht nur den Wissenschaftlern, sondern auch der Einzelne setzt in der Regel die eigene Lebenserwartung systematisch zu niedrig an.

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Erbschaften sind sehr ungleich verteilt

3,1 Billionen Euro werden im Zehnjahreszeitraum von 2015 bis 2024 in Deutschland vererbt. Bei einem Gesamtvermögen aller privaten Haushalte von gut elf Billionen Euro wechseln damit drei von zehn Vermögens-Euro ihren Besitzer. Davon werden 2,1 Billionen Euro an die nächste Generation übertragen. Fast jede zweite generationenübergreifende Erbschaft wird Immobilien enthalten, deren Wert sich auf 0,9 Billionen Euro summiert. Wie die großen Vermögen konzentrieren sich auch die großen Erbschaften auf wenige Fälle. Die oberen zwei Prozent aller Hinterlassenschaften vereinen etwa ein Drittel des gesamten Erbschaftsvolumens auf sich. Das geht aus der Studie „Erben in Deutschland 2015 – 24: Volumen, Verteilung und Verwendung“ hervor.

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Demografie ganz persönlich

Wie alt werden Sie? Diese Frage stellt das DIA mit seinem jüngsten Rechentool. Der besondere Dreh daran: Das Tool liefert die Antwort auf die Frage gleich mit. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine statistische Lebenserwartung, die in prozentualer Wahrscheinlichkeit ausgedrückt wird. Aber der Lebenserwartungsrechner zeigt, wie die Lebenszeit vom Geschlecht und Geburtsjahr sowie von den Lebensverhältnissen abhängt. Mittels sechs Schieberegler können Lebenssituation und Verhalten eingestellt und ihre Wirkung auf die Lebenserwartung ermittelt werden.

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Teure Sicherheit

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Auf Wachstum kommt es an

Aufmerksamkeit für die Altersvorsorge lässt sich auch unkonventionell wecken. Anschauen

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DIA Aktuell

Österreich liefert keine Blaupause für das deutsche Rentensystem

Mit der Übernahme des österreichischen Systems einer Erwerbstätigenversicherung, so wie es verschiedentlich in der öffentlichen Diskussion gefordert wird, bekäme Deutschland keine demografiefeste Rentenversicherung. weiter

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Presseschau

21/05 - 2016
RENTE/663: Eingriff in die Rentenformel ist der falsche Weg (DIA)
19/05 - 2016
InterviewWarum Österreich keine Renten-Blaupause liefert