Nachricht an die Redaktion

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

[recaptcha]

Vorsorgemappe

Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

DIA Update

Abonnieren Sie den kostenlosen
Newsletter des DIA.

DIA-Studien

Drucken

Corona-Krise: Lohneinbußen schmälern Altersvorsorge

Vor allem die Sparraten für die Altersvorsorge kürzten oder strichen Haushalte, wenn sie im März oder April wegen der Corona-Krise geringere Einkünfte hatten.

vom 14.05.2020

zur Studie

    Corona-Krise: Einkommenseinbußen schmälern AltersvorsorgeDas geht aus einer repräsentativen Umfrage von INSA Consulere hervor, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) vor wenigen Tagen durchgeführt worden ist. Danach hatten 20 Prozent der Befragten in den beiden zurückliegenden Monaten weniger Einkommen, weil das Gehalt aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung beziehungsweise die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit teilweise oder ganz entfallen sind. Auf 64 Prozent traf dies allerdings nicht zu, sie hatten keine Einkommenseinbußen. Der Rest machte entweder keine Angaben dazu oder es fehlte der genaue Überblick über die Finanzen.

    Größere Haushalte sind stärker betroffen

    Je größer der Haushalt, desto häufiger verzeichneten die Befragten niedrigere Einkünfte. Während nur 17 Prozent der Ein-Personen-Haushalte im März oder April von Einkommenseinbußen betroffen waren, steigt der Anteil kontinuierlich bis auf 28 Prozent bei Haushalten mit vier Personen an. Offenkundig mussten Eltern wegen der häuslichen Betreuung der Kinder Abstriche an der Erwerbstätigkeit machen. Ebenso hatten Teilzeitbeschäftigte deutlich häufiger (31 Prozent) Einkommensminderungen hinzunehmen als Vollzeitbeschäftigte (24 Prozent).

    Von den Befragten, deren Einkünfte niedriger als gewöhnlich waren, mussten acht Prozent ihre Mietzahlungen aufschieben. 13 Prozent ließen Versicherungsverträge beitragsfrei stellen oder kündigten sie sogar. Am häufigsten fiel die Altersvorsorge der schlechteren Einkommenssituation zum Opfer. 19 Prozent kürzten die Sparrate für die Absicherung im Alter oder stellten das Sparen vorerst ganz ein. „Die Altersvorsorge ist offenkundig einer der Posten, die bei einem finanziellen Engpass zuerst in Frage gestellt werden“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Kürzungen bei diesen Verträgen entfalten in aller Regel erst in ferner Zukunft ihre Wirkung und fallen damit leichter.  Das DIA rät, die Verträge nicht aufzugeben. Allenfalls sollten die Sparer ihre Einzahlungen aussetzen. So können sie diese später nach einer Verbesserung der finanziellen Lage wieder aufnehmen.


    An der repräsentativen Umfrage, die in der Zeit vom 8. bis 11. Mai stattfand, nahmen 2.061 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren teil.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    [recaptcha]

    Artikel teilen

    Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    [recaptcha]

    Ausgewählte Artikel zum Thema
    Kürzung von Ausgaben

    Altersvorsorge steht schnell auf der Kippe

    Aufwendungen für die private Vorsorge stehen als erste Posten zur Disposition, wenn Menschen nicht mehr über die gewohnten finanziellen Mittel verfügen. Das zeigt sich gerade wieder in der aktuellen Situation. Ein Fünftel der Haushalte in Deutschland musste im März und April dieses Jahres mit weniger Geld auskommen. So lautet ein Ergebnis der jüngsten Befragung des[...]

    Artikel lesen