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Private Altersvorsorge

In die eigenen Hände genommen: So schließt sich die Rentenlücke.

Private Altersvorsorge | 19.1.2017 Drucken

Vertrauen in die Altersvorsorge bricht ein

Das Vertrauen in die Sicherheit der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge ist im Vergleich zum 4. Quartal 2015 deutlich gesunken. Das ergab die Umfrage zum DIA-Deutschland-Trend, die einmal jährlich die Stimmung unter den Bürgern und ihre Vorsorgebereitschaft ermittelt. Die Einschätzungen sind so niedrig wie seit 2010 nicht mehr. Die stärkste Stimmungsverschlechterung erlebte die private Altersvorsorge. Offenkundig schlägt sich die öffentliche Diskussion über Niedrigzinsen und die nicht enden wollende Kritik an der Riester-Rente immer stärker in den Einschätzungen der Sparer nieder.

Drei Viertel rechnen mit sinkendem Lebensstandard

Der Anteil der Befragten, die befürchten, den Lebensstandard im Alter senken zu müssen, nimmt gegenüber 2015 wieder erkennbar zu und bleibt damit weiter auf hohem Niveau. So erwarten immerhin 76 Prozent, dass sie im Alter nicht den gewohnten Standard fortsetzen werden können (2015: 69 Prozent). Diese Einschätzung führt aber nicht in gleichem Maße dazu, dass durch ergänzende Vorsorge der finanzielle Spielraum im Alter ausgeweitet werden soll. Lediglich 27 Prozent der Befragten schätzen ihre bisherige Altersvorsorge als ungenügend ein und wollen in den kommenden zwölf Monaten mehr zur Absicherung im Alter unternehmen. 43 Prozent geben hingegen an, dass sie nicht vorsorgen und daran auch in den folgenden zwölf Monaten nichts ändern werden.

Der Vorsorge-Index, der aus den Befragungen errechnet wird, fällt mit 101 auf den niedrigsten Wert seit 2009. Dieser besonders niedrige Wert ist vor allem auf eine Verschlechterung in den Bereichen „Vertrauen“ und „Erwartungen“ zurückzuführen.

DIA-Deutschland-Trend 2016

Für den DIA-Deutschland-Trend wurden 1.005 Personen im Alter von 18 und 65 Jahren befragt. Schüler, Studenten, Azubis und Rentner nahmen nicht an der Befragung teil. Sie fand in der Zeit vom 14. bis 19. Dezember 2016 statt. Die ausführlichen Befragungsergebnisse finden sie rechts in der Ressource zum Artikel.

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