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    Rentenversprechen stoßen auf großes Misstrauen

    Knapp zwei Drittel der Bürger (64 Prozent) sind der Ansicht, dass im zu Ende gehenden Bundestagswahlkampf der Entwicklung des Rentensystems von den Parteien zu wenig Bedeutung beigemessen wurde. Das ergab eine Umfrage im DIA-Deutschland-Trend Vorsorge.

    vom 19.09.2017

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      Rentenversprechen stoßen auf großes MisstrauenVor allem die Älteren sind dieser Auffassung. Während nur 46 Prozent der Befragten unter 25 Jahre diese Meinung vertraten, waren es unter den ab 65-Jährigen 78 Prozent. „Damit wünscht sich gerade jene Gruppe, für die längst alle Weichen gestellt sind, mehr Aufmerksamkeit der Politik für das Rentensystem. Für die Jüngeren, die darauf weniger Wert legen, haben politische Entscheidungen aber weit größeren Einfluss auf die künftige Alterssicherung“, kommentiert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern. Die Hälfte der Bürger ist der Meinung, dass die Parteien im zu Ende gehenden Bundestagswahlkampf zur Rentenpolitik Versprechungen gemacht haben, bei denen jetzt schon abzusehen ist, dass sie nicht erfüllt werden können. Dabei sind sich Frauen (49 Prozent) und Männer (50 Prozent) weitgehend einig. Das ergab die jüngste Umfrage im DIA-Deutschland-Trend Vorsorge, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) von INSA Consulere durchgeführt worden ist.

      Misstrauen nimmt mit dem Alter zu

      Dieses Misstrauen nimmt mit steigendem Alter deutlich zu. Vor allem die älteren Altersgruppen ab 45 Jahre glauben den Ankündigungen der Politiker zur Rente nicht (53 bis 58 Prozent). Bei den Jüngeren sind es deutlich weniger (38 bis 41 Prozent). Knapp ein Drittel der Befragten unter 45 Jahren weiß zudem keine Antwort auf die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Parteien. Offenkundig herrscht in diesen Altersgruppen noch Unsicherheit, wie die Pläne zur Rente einzuschätzen sind.

      Große Unterschiede in der Wählerschaft

      Auch in der Wählerschaft der einzelnen Parteien gibt es in puncto Glaubwürdigkeit große Unterschiede. 71 Prozent der AfD-Wähler denken, dass die Parteien im Wahlkampf unhaltbare Rentenversprechen abgegeben haben. Bei den Wählern der anderen Parteien liegt dieser Anteil zwischen 46 Prozent (CDU/CSU) und 60 Prozent (Die Linke). Vor allem unter den Wählern von CDU/CSU, SPD und FDP ist auch die gegenteilige Meinung zu finden. Dort halten 24 bis 26 Prozent die angekündigten Projekte für umsetzbar.

      Vor allem die befragten Wähler von AfD (92 Prozent) und Linkspartei (81 Prozent) sind der Meinung, dass die künftige Entwicklung des Rentensystems eine größere Rolle hätte spielen sollen. Am seltensten denken Wähler der CDU/CSU, dass die Rente im Wahlkampf zu kurz gekommen ist. „Das verwundert nicht. Schließlich hat die CDU in ihrem Wahlprogramm kaum eine konkrete Forderung zur Rentenpolitik. Statt dessen will sie nach der Wahl eine große parteienübergreifende Reformkommission ins Leben rufen, um die weiteren Reformen nach 2030 zu entwerfen“, fügt Morgenstern hinzu.

      Diese Strategie sehen übrigens nur 36 Prozent der Befragten als richtig an. 28 Prozent stimmten diesem Vorgehen nicht zu. Fast ebenso viele wussten nicht, ob das richtig oder falsch gewesen ist. Unter den CDU-Wählern gab es dafür von 61 Prozent Zustimmung. Von den Wählern der anderen Parteien, außer den FDP-Wählern, wird der Verzicht auf konkrete Festlegungen im CDU-Wahlprogramm überwiegend als falsch eingeschätzt.

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