Nachricht an die Redaktion

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Vorsorgemappe

Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

DIA Update

Abonnieren Sie den kostenlosen
Newsletter des DIA.

DIA-Studien

Drucken

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Reichlich die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will die Soli-Ersparnis zurücklegen.

vom 21. Oktober 2020

zur Studie

    Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegenDas ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist. 24 Prozent von ihnen gaben an, dass sie das zusätzliche Geld zum Anlass nehmen wollen, um mit dem Sparen anzufangen. Weitere 34 Prozent wollen damit einen schon bestehenden Sparvertrag aufstocken. 42 Prozent hingegen werden eine Einkommenssteigerung nicht zum Sparen verwenden. Bei ihnen fließt das zusätzliche Einkommen in den Konsum. Vor allem jüngere Steuerzahler (Altersgruppe 18 bis 29 Jahre) nehmen die Entlastung zum Anlass, entweder mit dem Sparen zu beginnen (44 Prozent) oder die Einzahlungen in einen schon vorhandenen Vertrag zu erhöhen (36 Prozent). Mit zunehmendem Alter nimmt die Absicht, das zusätzliche Nettoeinkommen auf die hohe Kante zu legen, deutlich ab.

    Große Unklarheit über die Höhe der Ersparnis

    Die Umfrage zeigte aber zugleich, dass große Unsicherheit und Unklarheit über die individuelle Auswirkung der Neuregelungen beim Solidaritätszuschlag herrschen. So gingen nur 28 Prozent davon aus, dass sie vom Wegfall der Abgabe, die im Zuge der deutschen Wiedervereinigung eingeführt worden war, profitieren. 38 Prozent hingegen nehmen das nicht an und 30 Prozent wissen es schlicht nicht. Nach den Angaben des Bundesfinanzministeriums hingegen sollen etwa 90 Prozent der Steuerzahler eine steuerliche Entlastung erfahren.

    Ähnlich groß ist die Unsicherheit auch über die Höhe der Ersparnis. Von jenen, die eine Entlastung erwarten, gaben lediglich 38 Prozent an, dass sie eine ungefähre Vorstellung haben, um wie viel sich ihr Nettoeinkommen erhöhen wird. Unter den Männern ist der Anteil mit 46 Prozent deutlich höher als bei den Frauen. Von den weiblichen Befragten sagten lediglich 27 Prozent, dass sie ungefähr die Höhe der Soli-Ersparnis beziffern können.

    Die repräsentative Befragung fand vom 16. bis zum 19. Oktober 2020 statt. Daran nahmen 2.074 Personen aus ganz Deutschland ab 18 Jahren teil.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Artikel teilen

    Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Ausgewählte Artikel zum Thema
    Zuschuss zur Entgeltumwandlung

    Kein Soli mehr, aber mehr Vorsorge?

    Im kommenden Jahr fällt der Solidaritätszuschlag für etwa 90 Prozent der Steuerzahler weg. Führt das zu einem Schub beim Sparen und in der Vorsorge? Eine DIA-Umfrage liefert ein Indiz für Letzteres. Sparen ist Konsumverzicht im Heute zu Gunsten der Ausgaben von morgen. Das fällt oft nicht leicht. Was aber geschieht, wenn auf Gewohntes gar nicht[...]

    Artikel lesen