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Kein Geld für die Altersvorsorge?

Deutschland steht wirtschaftlich eigentlich ganz gut da. Das mag einer der Gründe dafür sein, dass derzeit weniger Bürger als im Vorjahr angeben, über zu wenig Geld für die eigene Altersvorsorge zu verfügen.

Dennoch spart nahezu jeder Zweite nicht – wegen mangelnder Mittel. Dies und weitere Gründe, nichts fürs Alter auf die hohe Kante zu legen, listet der „Sparerkompass Deutschland 2014“ auf, eine forsa-Studie im Auftrag der Bank of Scotland.

Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl derer, die aus Geldmangel keine Möglichkeit sehen, für das Alter vorzusorgen – und zwar ziemlich deutlich um elf Prozentpunkte. Dennoch betreibt nahezu jeder zweite Befragte (45 Prozent) wegen mangelnder Liquidität keine Vorsorge.

Zudem führt nahezu die Hälfte (48 Prozent) in diesem Zusammenhang das eigene Alter als Begründung für den Verzicht auf Vorsorge an: Zu jeweils gleichen Teilen (24 Prozent) bezeichnen sich die Befragten entweder als noch zu jung oder bereits zu alt, um die künftige Rente aufzustocken. Beide Altersgruppen nahmen gegenüber dem Vorjahr leicht zu.

Acht Prozent der Befragten geben ihr Geld lieber heute aus, als es für morgen anzulegen. Genauso groß ist der Kreis derjenigen, die keine Lust verspüren, sich mit dem Thema Altersvorsorge zu beschäftigen. Vier Prozent meinen zudem, dass Altersvorsorge zu zeitaufwendig oder zu kompliziert sei.

Positiv ist zumindest die niedrige Zahl jener (2 Prozent), die keinerlei Meinung zu diesem Thema haben. Bleibt die Frage, wie sich diese Zahlen und das Sparverhalten der Bevölkerung wohl entwickeln, wenn Deutschland (wieder) wirtschaftlich schwierigeren Zeiten entgegensteuert?


Umfrageergebnisse zum „Sparerkompass Deutschland 2014“