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DIA-Studie 50plus

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Projekt 2020: Pflege, Alterung, Generationengerechtigkeit

Die Daten für die DIA-Studie 50plus werden alle drei Jahre erhoben. Daher erfolgt die nächste Auflage im Jahr 2020. Neben den Daten, die für die Fortschreibung des statistischen Längsschnittes in allen Studien enthalten sind, besitzt jede Studie eigene Schwerpunkte. Die Studie 2020 fokussiert sich auf drei Themen: Pflege der Zukunft, Macht der Älteren und Generationengerechtigkeit. Darüber hinaus können die Studienpartner Anregungen für weitere Themen liefern.

Ziele

Die jüngeren Generationen standen und stehen häufig im Mittelpunkt zahlreicher Studien. Die DIA-Studie 50plus hingegen analysiert vor allem die Altersgruppen der zweiten Lebenshälfte, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten festzustellen. Durch eine branchenübergreifende und vielfältige Themenwahl sind keine Grenzen gesetzt. Dadurch eröffnen sich außerdem neue und unterschiedliche Blickwinkel. Es gilt, die Kompetenzen, die Erfahrungen und das Engagement der 50plus-Generationen ebenso zu nutzen wie die Potentiale der jüngeren Altersgruppen.

Umsetzung

Quantitative Befragungen sind die Grundlage der DIA-Studie 50plus. Die Interviews werden online oder telefonisch durchgeführt. In qualitativen Tiefeninterviews bauen sich intensive Gespräche auf. Damit werden Hintergründe und komplexe Zusammenhänge sichtbar. INSA Consulere befragt insgesamt 1.000 unter 50-Jährige und 2.000 über 50-Jährige. Die Studie wird im Drei-Jahres-Rhythmus erhoben, um Entwicklungen festzustellen und Trends frühzeitig zu erkennen. Über die empirischen Erkenntnisse und ihre wissenschaftliche Auswertung hinaus werden Lösungsansätze und Inspiration für politisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Handeln kreiert.

Schwerpunkte

Pflege der Zukunft. Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung gewinnt die Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen an Bedeutung. Allein schon aus der größeren Zahl der Älteren und der angestiegenen Lebenserwartung resultiert eine größere Anzahl von Pflegebedürftigen, denn mit dem Alter steigt das Risiko an, zum Pflegefall zu werden. Schon heute ist eine Diskussion über eine mangelnde Zahl von Pflegekräften entbrannt. Daher muss die Gesellschaft zwei Aufgaben gleichzeitig lösen: Zum einen den aktuellen Pflegebedarf absichern und zum anderen Antworten auf die Frage finden, wie Pflege in Zukunft gestaltet werden soll. So ist zum Beispiel bekannt, dass viele Menschen lieber die Pflege von Angehörigen und Bekannten der Betreuung durch bezahlte Pflegedienste vorziehen. Vielfach lassen die beruflichen Karrieren aber gar keine Unterstützung durch Angehörige zu, weil die Kinder weit entfernt wohnen. Welche Alternativen gibt es? Kann zum Beispiel die Pflege-WG eine Lösung bieten? Werden technische Mittel wie Tele-Medizin und Tele-Betreuung akzeptiert? Wie stellen sich Menschen im Fall eines Falles ihre Pflege vor?

Macht der Älteren. Heute sind schon 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland über 50 Jahre alt. Sie stellen 56 Prozent der Wahlberechtigten und ca. 60 Prozent der Wähler. Das wissen Politiker sehr gut. Sie werden also immer darauf schauen, dass sie ihre Mehrheiten auch und vor allem in den älteren Wählerschichten rekrutieren. Aber Ältere sind nicht nur Wähler, sondern auch Konsumenten. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen. Käufer haben Macht. Sie entscheiden über Wohl und Wehe manches Unternehmens. Die Alterung wird zudem neue Dienstleistungen zum Beispiel in der medizinischen Versorgung forcieren. Außerdem sind die Älteren ein nicht zu unterschätzender Faktor für die sozialen Sicherungssysteme. Wie stellt sich die Gesellschaft auf den wachsenden Einfluss der Älteren ein und wie machen diese von ihrem Einfluss Gebrauch?

Generationengerechtigkeit. Wenn die Älteren allein schon durch ihre größere Zahl an Einfluss gewinnen, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen das für das Zusammenspiel der Generationen hat. Werden Politiker vielleicht in vorauseilendem Gehorsam vor allem die Belange der Älteren an die Spitze ihrer Agenda stellen? Droht die Gefahr, dass die Interessen der jüngeren Generationen ins Hintertreffen geraten? Droht aus der Finanzierung der Sozialsysteme eine Benachteiligung der Jüngeren, weil diese mehr einzahlen müssen und am Ende dennoch weniger bekommen als die Älteren heute? Wie sehen es die Angehörigen der einzelnen Generationen selbst? Ist es ein von den Experten herbeigeredeter Konflikt oder wird er tatsächlich erlebt?

Mitwirkung

Externe Partner können die Studie unterstützen. Vorausschauende Unternehmen wollen den demografischen Wandel nicht nur über sich ergehen lassen, sondern aktiv mitgestalten. Dazu bedarf es vor allem Informationen über die Art der Veränderungen. Dazu kann die Studie beitragen. Interessenten sind zur Mitwirkung eingeladen. Blicken Sie mit uns gemeinsam über den Tellerrand. Helfen Sie mit, das Miteinander von Jung und Alt zu stärken und den Generationenvertrag zukunftsfähig zu machen. Lernen Sie Ihre Zielgruppe noch besser kennen, indem sie die Untersuchungen im Rahmen der DIA-Studie 50plus fördern.

 

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