Nachricht an die Redaktion

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

DIA Update

Abonnieren Sie den kostenlosen
Newsletter des DIA .

Sparverhalten

Auf der hohen Kante: So spart Deutschland.

Sparverhalten | 28.2.2014 Drucken

Sicher ist sicher: Geldanlage der Deutschen

Die Finanz- und Währungskrise hinterlässt auch in der privaten Geldanlage ihre Spuren.

So sind laut einer Umfrage derzeit nahezu zwei Drittel der Bundesbürger angesichts der niedrigen Zinsen unzufrieden mit ihrer Geldanlage. Sie setzen aber dennoch lieber auf Sicherheit als auf größere Renditechancen.

Sicher ist sicher: Geldanlage der DeutschenMan kann es natürlich auch von einer anderen Warte aus betrachten: Danach ist immerhin jeder dritte Deutsche (34 Prozent) mit seiner derzeitigen Geldanlage zufrieden. Diese Aussage und weitere Fakten gehen aus einer aktuellen Studie, initiiert von der Gothaer Asset Management AG (GoAM), zum Anlageverhalten der Deutschen hervor.

Wichtigstes Ziel der Geldanlage ist dabei die Sicherheit – zumindest für den überwiegenden Teil der Befragten: 57,8 Prozent (Vorjahr: 60,3 Prozent). Im Vergleich dazu spielt die Rendite eine deutlich untergeordnete Rolle – lediglich 9,5 Prozent der Umfrageteilnehmer präferierten die Rendite als hauptsächliches Anlageziel (Vorjahr: 11,4 Prozent). Dieses hohe Sicherheitsbedürfnis drückt sich auch darin aus, dass 91,6 Prozent der Befragten aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre bei der Geldanlage kein höheres Risiko eingehen möchten als bisher.

Diese Einstellungen führen natürlich auch bei der Auswahl der individuellen Geldanlage zu klaren Präferenzen. So bleibt – der geringen Rendite zum Trotz – das klassische Sparbuch der sichere Hort für die Geldanlage der meisten Deutschen.

Von den Befragten gaben 39,7 Prozent an, darauf ihr Geld anzulegen (VJ: 42,4 Prozent), weitere 18,4 Prozent investieren in Festgeld (VJ: 24,7 Prozent), 7,9 Prozent haben sich für Investmentfonds entschieden (VJ: 8,8 Prozent) und lediglich 4,4 Prozent (VJ: 4,8 Prozent) setzen – selbst in einem attraktiven Börsenumfeld – auf Aktien.

Möglicherweise trägt auch eine sinkende Angst vor Inflationsgefahren dazu bei, dass nicht die Rendite und damit ein deutliches Plus gegenüber der Inflationsrate den Ausschlag für die Wahl des entsprechenden Anlagevehikels gibt, sondern eben die Sicherheit. Inzwischen haben nämlich „nur“ noch 43,9 Prozent (VJ: 47,3 Prozent) der Befragten Angst vor Geldentwertung. Aber auch insgesamt sind die Bundesbürger skeptischer geworden. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase machen sich derzeit 43,2 Prozent Sorgen darüber, ob sie ihre Altersvorsorgeziele wohl erreichen. Eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr, als lediglich 34 Prozent der Befragten dieser Meinung waren.

Nachricht an die Redaktion

Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

Nachricht an die Redaktion

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Artikel teilen

Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Ausgewählte Artikel zum Thema
Demografie

Deutsche verhalten sich bei Geldfragen unlogisch

Mehr als die Hälfte der Deutschen weiß, welche Anlageform das größte Geld erwirtschaftet. Trotzdem sparen die meisten weiterhin mit Mini-Rendite per Tagesgeld oder Sparbuch. Wissen und Handeln stimmen hier nicht überein. Das Sicherheitsdenken dominiert die Deutschen bei ihren Ersparnissen nach wie vor. Die Bundesbürger legen ihr Geld klassisch und konservativ praktisch ohne Ertrag auf dem […]

Artikel lesen

Welche Geldanlage macht zufriedener?

Wertpapiersparer waren mit ihrer Geldanlage innerhalb der letzten zwölf Monate deutlich zufriedener als Anleger, die ihr Geld auf klassische Art auf Sparkonten einzahlen. Dieses Ergebnis enthält Deutschlands größte Direktbankenstudie, die unlängst veröffentlicht wurde. Die private Geldanlage stellt gerade in Zeiten niedriger Zinsen viele Sparer vor Herausforderungen, inklusive der Suche nach Alternativen für das vorhandene Kapital […]

Artikel lesen

Sparverhalten: Bayern vorn, Berlin hinten

Die Deutschen gelten zu Recht als sparfreudiges Völkchen. Deutlich mehr als die Hälfte der Bundesbürger (64 Prozent) legt regelmäßig Geld zurück. Doch die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind dabei bemerkenswert. Die eifrigsten Sparer leben derzeit in Bayern, während in der Hauptstadt eher die Sparmuffel zuhause sind, wie eine Umfrage zeigt. Jährlich lässt die Bank of […]

Artikel lesen