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Presse

Pressemeldungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

30.8.2018 Drucken

Jüngere wünschen sich früheren Rentenbeginn

Der Wunschtermin für den Rentenbeginn hängt stark vom Alter ab. In jüngeren Jahren, wenn die Rente noch in weiter Ferne liegt, wünschen sich viele einen möglichst frühen Renteneintritt. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Wunschtermin nach hinten. Das ist ein Ergebnis der Umfragen zur DIA-Studie 50+, die unlängst als Buch vorgestellt wurde.

Wunschtermin und aktuelles Alter verhielten sich dabei spiegelbildlich. Je jünger die Befragten waren, desto früher wollten sie in Rente gehen. Viele Ältere hingegen halten wenig von einem recht frühen Rentenbeginn. Je realer die Rente wird, desto mehr wird sie gedanklich in die Zukunft geschoben. Allerdings liegt auch dann der Wunschtermin noch oft vor dem regulären Renteneintrittsalter. So wünschen sich 38 Prozent der 50- bis 59-Jährigen einen Renteneintritt vor dem 63. Geburtstag. 19 Prozent sogar vor dem 60. Geburtstag.

Wunsch und Wirklichkeit

Bei den jüngeren Altersgruppen ist der Abstand zwischen Wunschalter und gesetzlichem Renteneintrittsalter tendenziell noch größer: So gaben in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen immerhin 24 Prozent ein Alter unter 60 Jahren für den Renteneintritt an, knapp zwölf Prozent wünschten sich sogar einen Rentenbeginn vor dem 55. Geburtstag. Wunsch und Wirklichkeit klaffen also ziemlich weit auseinander.

Arbeiten auch mit 68

In den Altersgruppen 60 aufwärts kann sich dagegen ein zunehmender Anteil vorstellen, noch im Alter über 67 Jahren zu arbeiten. Bei den 60- bis 69-Jährigen  trafen 16 Prozent eine solche Einschätzung, unter den 70- bis 79-Jährigen sogar 22,5 Prozent. Offenkundig schätzen die Älteren die Fähigkeiten, länger zu arbeiten, deutlich anders ein, haben vielleicht sogar selbst Erfahrungen damit gemacht.

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