Nachricht an die Redaktion

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Vorsorgemappe

Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

DIA Update

Abonnieren Sie den kostenlosen
Newsletter des DIA.

Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 3.9.2019 Drucken

Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland

Die Zahl der deutschen Rentner, die im Ausland leben, stieg 2018 erneut. Die Gründe dafür dürften vielfältig sein.

Pure Entdeckerlust, das vermeintlich sonnigere oder gesündere Klima, die Nähe zum Meer oder zu den Kindern, günstigere Lebenshaltungskosten als daheim – die Entscheidung, seinen Ruhestand im Ausland zu verbringen, basiert auf unterschiedlichen individuellen Motiven. Doch sie liegt im Trend. Immer mehr Ruheständler verbringen ihren Lebensabend außerhalb Deutschlands. Nach aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung, die im Rentenatlas 2019 zu finden sind, stieg die Zahl der deutschen Auslandsrentner 2018 im Jahresvergleich um knapp 4.000 auf nunmehr bald eine Viertelmillion (240.467). Dabei gehen die deutschen Rentenzahlungen inzwischen in über 150 Länder weltweit.

 

Rentenzahlungen ins Ausland

Beliebteste Standorte für den Altersruhesitz sind zwei unserer Nachbarstaaten: die Schweiz mit rund 26.400 deutschen Auslandsrentnern sowie Österreich, wo gut 25.000 Rentner ihren Lebensabend verbringen. In beiden Ländern wird auch Deutsch gesprochen, möglicherweise ein weiteres Motiv. Innerhalb Europas folgt dann Spanien mit rund 21.400 Ruheständlern. Weitere favorisierte Länder sind Frankreich, die Niederlande und Italien.

Alterssitz in exotischen Regionen

Außerhalb Europas wird im Alter vornehmlich in die USA ausgewandert. Hier beziehen rund 24.000 deutsche Auslandsrentner ihre Rentenzahlungen. Auch Kanada erfreut sich einer gewissen Beliebtheit bei den deutschen Rentnern. Dorthin gehen rund 9.500 Renten. Aber auch exotischeres Terrain wird von deutschen Senioren für den Alterswohnsitz gewählt. So überweist die Rentenversicherung Geld an jeweils einen deutschen Rentner im Kongo, in Südsudan, Tschad, in der Zentralafrikanischen Republik und sogar in Nordkorea. Letzterer erhält monatlich immerhin 1.223 Euro.

Rentenhöhen variieren deutlich

Deutlich knapper kalkulieren müssen hingegen die deutschen Rentner in der Schweiz. Auf lediglich durchschnittlich 404 Euro im Monat kommt hier ein Pensionär. Gemessen an den Schweizer Lebenshaltungskosten reicht das kaum für einen sorgenfreien Lebensabend. Allerdings kann ein Rentner auch mehrere Renten beziehen. Zudem verfügen viele über zusätzliche Einnahmequellen oder ausreichend Vermögen. In Österreich liegt der entsprechende Wert bei immerhin 678 Euro, hierzulande im Schnitt bei 877 Euro aus allen Rentenarten. Wem das nicht reicht, der schaut sich gegebenenfalls nach einer örtlichen Alternative um. Zum Beispiel sind Mieten und Lebensunterhalt in Bulgarien vergleichsweise günstig. Hier stieg die Zahl deutscher Auslandsrentner gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Zwar ist die Gesamtzahl mit 745 deutschen Rentner noch gering. Allerdings erhöhte sie sich gegenüber dem Vorjahr um immerhin weitere 93 Personen.

Nachricht an die Redaktion

Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

Nachricht an die Redaktion

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Artikel teilen

Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Ausgewählte Artikel zum Thema
Pflege

Rentenbeiträge aus der Pflegekasse

Die Zahl der Personen, die Angehörige pflegen, weitet sich aus. Sie nehmen viel auf sich, müssen oft ihre Berufstätigkeit einschränken. Daher gibt es Rentenbeiträge von der Pflegekasse. Das Anfang 2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz hinterlässt offenkundig Spuren. So stieg die Zahl der Menschen, die einen Angehörigen oder Nachbarn in häuslicher Umgebung pflegen, im Jahr 2017 […]

Artikel lesen
Rente_63_Uhr_Rentenzugang

Abschlagsfreie Rente wird im Osten häufiger gewählt

Die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren wird in den neuen Bundesländern stärker genutzt – das zeigen aktuelle Zahlen exemplarisch für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. So teilte die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mit, dass 2018 in diesen drei Bundesländern 43,5 Prozent der Altersrentner abschlagsfrei ab 63 Jahren in den Ruhestand gingen. In den alten Bundesländern hingegen nutzten […]

Artikel lesen

Gebildete gehen später in Rente

Menschen mit einem höheren Bildungsstand beginnen die Rente später. Auch Alleinstehende arbeiten deutlich länger. In der Zukunft wird sich das nicht ändern. In welchem Alter wir in den Ruhestand gehen, hängt von mehreren sozioökonomischen Eigenschaften ab. Besonders Bildung, Gesundheit und Beziehungsstand sind dabei entscheidend. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung […]

Artikel lesen