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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 25.4.2016 Drucken

Wenn die Jungen ans Alter denken

Von den jungen Arbeitnehmern vertraut zwar die Hälfte der gesetzlichen Rente, dennoch haben viele von ihnen Angst vor späterer Altersarmut.

Dabei würden sie ihre gesetzliche Rente durchaus mit Beiträgen aus der eigenen Tasche oder durch den Arbeitgeber aufstocken lassen. Rund 80 Prozent befürworten zudem, die staatliche Rentenfinanzierung durch die Einbeziehung der Selbstständigen und Beamten auf eine breitere Basis zu stellen. Diese Ergebnisse brachte eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS zutage, die im Auftrag der IG Metall durchgeführt wurde.

Die jüngere Generation sieht die gesetzliche Rentenversicherung zwiespältig. Bei den 18- bis 34-Jährigen haben 60 Prozent gar kein (11 Prozent) oder ein weniger großes (49 Prozent) Vertrauen in das gesetzliche Rentensystem, während lediglich 35 Prozent großes oder sehr großes Vertrauen äußern. Dennoch gehen rund drei Viertel (73 Prozent) der 18- bis 34-jährigen Arbeitnehmer davon aus, nach dem Erwerbsleben allein mit der gesetzlichen Rente nicht ausreichend versorgt zu sein. Quer durch alle Altersgruppen betrachtet, befürchten immer noch zwei Drittel (64 Prozent) der Erwerbstätigen Altersarmut.

Wenn die Jungen ans Alter denkenDabei wären gerade die Jüngeren bereit, die gesetzliche Rente mit eigenen Beiträgen aufzustocken.

Jüngere sind bereit größeren Rentenbeitrag zu leisten

Immerhin könnten sich 72 Prozent der 18- bis 34-Jährigen vorstellen, einen größeren Rentenbeitrag zu entrichten, wenn ihnen dafür eine höhere Rente im Alter garantiert würde. Diese Bereitschaft ist bei den älteren Arbeitnehmern weniger ausgeprägt. Von ihnen wäre nur jeder Zweite bereit, höhere Beiträge zu leisten.

Zudem unterstützt insgesamt eine sehr große Mehrheit die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung – hin zu einer Versicherung, die alle Erwerbstätigen hierzulande einbezieht. So befürworten 79 Prozent der Befragten, dass eben auch alle Selbständigen, Freiberufler sowie Beamte pflichtversichert sind und sich somit an der Finanzierung der gesetzlichen Rente beteiligen. Selbst von den Beamten spricht sich mit 44 Prozent fast die Hälfte für diesen Weg aus, bei den Selbständigen sind sogar 57 Prozent dieser Ansicht.


Informationen zur Sozialpolitik von März 2016


 

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