Nachricht an die Redaktion

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Vorsorgemappe

Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

DIA Update

Abonnieren Sie den kostenlosen
Newsletter des DIA.

Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 31.1.2020 Drucken

Rentenreserve auf Rekordhöhe

Nach ersten Berechnungen stieg die Nachhaltigkeitsrücklage der gesetzlichen Rentenversicherung zum Ende 2019 erneut – auf eine neue Rekordreserve.

Wie die Deutsche Rentenversicherung nach vorläufigen Berechnungen unlängst mitteilte, wuchs die Nachhaltigkeitsrücklage von 38,2 Milliarden Euro (Ende 2018) auf nunmehr 40,5 Milliarden Euro (Ende 2019). Das entspricht den Schätzungen vom vergangenen Sommer. Wie im Vorjahr beträgt die Nachhaltigkeitsrücklage somit 1,79 Monatsausgaben. Allerdings wird diese Rekordreserve in den kommenden Jahren planmäßig reduziert.

Nachhaltigkeitsrücklage der RentenversicherungAufgrund gestiegener Beiträge aus Erwerbstätigkeit konnten die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) binnen Jahresfrist ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnen. Dabei führten nach Aussagen der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach,  vor allem zwei Faktoren zu diesem Wachstum auf rund 222 Milliarden Euro (2019) Einnahmen aus Beitragspflichten. Einerseits sind die Löhne deutlich gestiegen und gleichzeitig hat die Beschäftigung zugenommen.

Druck auf Rentenkassen bleibt

Die mit der positiven Lohnentwicklung verbundenen und bereits beschlossenen Steigerungen der Rentenhöhe ab 1. Juli 2020 belasten künftig im Gegenzug den Rentenhaushalt stärker. Zudem tritt in den kommenden Jahren die Baby-Boomer-Generation der in den 1960er Jahren Geborenen in den Ruhestand. Das mindert auf der einen Seite die Einnahmen und erhöht auf der anderen Seite die Ausgaben der Rentenversicherung wegen des Renteneintritts einer verhältnismäßig besonders starken Bevölkerungsgruppe.

Nur eine Momentaufnahme

Ohnehin bleibt diese Rekordreserve nur eine rentenpolitische Momentaufnahme. Der geplante Abbau der Nachhaltigkeitsrücklage in den nächsten Jahren sorgt nämlich (mit) dafür, den Beitragssatz bis einschließlich 2023 stabil bei 18,6 Prozent zu halten. Erst für 2024 wird eine leichte Anhebung prognostiziert. Dann soll die Nachhaltigkeitsrücklage nur noch bei 0,28 Monatsausgaben liegen.

Nachricht an die Redaktion

Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

Nachricht an die Redaktion

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihre Nachricht an uns


Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Artikel teilen

Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

Ausgewählte Artikel zum Thema
Bundestag

Gegenwind für die Grundrente

Bis zum Ende des Monats wollte Bundesarbeitsminister Heil in einem abgekürzten Verfahren seinen Gesetzentwurf  zur Grundrente durch das Kabinett bringen. Doch es gibt heftige Kritik von vielen Seiten. Aus dem Schnelldurchgang wird daher wohl nichts. Welche Kritikpunkte äußern Parteien, Verbände und vor allem die Gesetzliche Rentenversicherung? Gerade von Letzterer kamen massive Einwände. Die Kritik fokussiert […]

Artikel lesen
Konsumausgaben

Trotzten die Renten der Inflation?

In der Zeit zwischen 2010 und 2018 stiegen die durchschnittlichen Rentenauszahlungen in Deutschland um über 20 Prozent. Die Preisentwicklung fiel geringer aus. Stabile Konjunktur, relativ niedrige Inflation, deutliche Rentenerhöhungen in Ost und West – das zahlte sich für die Rentner in den letzten Jahren aus. Da das allgemeine Preisniveau weniger stark wuchs, verfügten die Rentner […]

Artikel lesen

Geld zurück aus der Rentenkasse

Wer in seinem Erwerbsleben zu wenige Rentenbeiträge gezahlt und damit keinen Rentenanspruch erworben hat, kann sich das eingezahlte Geld erstatten lassen. Versicherte, die insgesamt weniger als 60 Monatsbeiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, erfüllen nicht die Voraussetzungen für eine spätere Rentenzahlung. Eine solche Situation kann aufgrund langer Arbeitslosigkeit, langwierigen Erkrankungen, Phasen mit nichtversicherungspflichtiger Beschäftigung, Kindererziehung, […]

Artikel lesen