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Gesetzliche Rente

Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

Gesetzliche Rente | 11.7.2014 Drucken

Länger leben, länger Rente, länger zahlen

Vorruhestand, Frühverrentung oder Rente mit 63 – alles spielt eine Rolle für die Rentenbezugsdauer.

Außerdem wirkt da noch die Lebenserwartung, denn die steigt nach wie vor. Die Folge: die Jüngeren müssen nicht nur immer mehr Rentner finanzieren, sondern dies auch noch länger – länger als je zuvor.

Über die Tatsache, dass sich seit 1960 – also seit rund 50 Jahren – die Rentenbezugsdauer ungefähr verdoppelt hat, dürften sich die Rentenempfänger mehr freuen als die Rentenzahler. Dabei kommt auch die Generationengerechtigkeit ins Spiel, denn die jungen Beitragszahler müssen rein rechnerisch nunmehr doppelt so lange für die Älteren sorgen als noch vor 50 Jahren. Die längere Rentenbezugszeit ist umso bemerkenswerter, da die Möglichkeiten für einen früheren Ruhestand in den vergangenen Jahren immer mehr eingeschränkt wurden, von der unrühmlichen Ausnahme der gerade verabschiedeten Rente mit 63 einmal abgesehen.

Länger leben, länger Rente, länger zahlenDeutsche leben immer länger

Der Grund für die längere Rentenbezugsphase ist zuallererst die gestiegene Lebenserwartung. Da die Deutschen immer länger leben, beziehen sie auch immer länger Rente. Das gilt für Frauen etwas mehr, für Männer etwas weniger. So konnten Frauen, die im Jahr 2013 verstarben, sich vorher durchschnittlich 21,5 Jahre über ihre Rente freuen.

Zum Vergleich: 1960 waren es lediglich 10,6 Jahre im Schnitt. Männer konnten 17 Jahre lang ihre Altersbezüge genießen, im Jahr 1960 reichte es noch nicht einmal für eine volle Dekade: 9,6 Jahre. Im Jahr 1980 lagen die Vergleichswerte bei 13,8 Jahren (Frauen) und 11,0 Jahren (Männer). Die Zukunft bleibt auch in dieser Hinsicht verheißungsvoll. Laut Schätzungen der Statistiker werden im Jahr 2060 deutsche Frauen ihren 65. Geburtstag im Schnitt um 25,5 Jahre und Männer um 22,3 Jahre überleben.


Informationen der Deutschen Rentenversicherung Bund (Presseseminar 9. Juli 2014)


 

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