Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Gesetzliche Rente

    Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

    Gesetzliche Rente | 24.11.2020 Drucken

    Frauen zählen mehr Versicherungsjahre

    Vor allem eine höhere Erwerbsbeteiligung der Frauen im Westen, aber auch eingeschränkter Zugang zu vorzeitigem Rentenbezug führen zu mehr Versicherungsjahren.

    2019 kamen Frauen in Deutschland durchschnittlich auf 35,3 Versicherungsjahre. Damit verzeichneten sie einen deutlichen Zugewinn. Der Vergleichswert für das Jahr 2000 lag gerade einmal bei 27,7 Jahren. Darüber berichtete die deutsche Rentenversicherung Bund in einer Pressemeldung.

    Arbeitswelt

    Dabei ging diese Steigerung nach Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung Bund vor allem auf eine höhere Erwerbsbeteiligung der Frauen im Westen zurück. Dort stieg zwischen 2000 und 2019 die Zahl der Versicherungsjahre im Schnitt von 24,2 auf 33,2 an. Damit liegen westdeutsche Frauen durchschnittlich zwar immer noch deutlich unter den Vergleichswerten im Osten. Doch dort waren die Frauen schon zu DDR-Zeiten beruflich wesentlich stärker eingebunden. Selbst die enormen sozialen, strukturellen und wirtschaftlichen Umwälzungen in den ersten Jahren der Deutschen Einheit änderten daran wenig. Bereits im Jahr 2000 verzeichneten Frauen im Osten im Schnitt 40,9 Versicherungsjahre. Im Jahr 2019 kamen sie dann auf 43,2 Jahre.

    Auch Reformen wirkten sich aus

    Auch aufgrund verschiedener Reformen erhöhten sich die Jahre für einen Rentenanspruch der Frauen zusätzlich. Erstens wurden Möglichkeiten für einen vorzeitigen Rentenbezug begrenzt. Zweitens profitierten Frauen auch davon, dass seit einigen Jahren stärker Zeiträume der Kindererziehung zählen. Ähnliches gilt für Zeiten des Sozialleistungsbezugs beziehungsweise aufgrund familiärer Pflege. Weitere Details zu den Rentenbezügen von Frauen und Männern enthält der “Rentenatlas 2020“, herausgegeben von der Deutschen Rentenversicherung Bund.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

        Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
        Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

        Ausgewählte Artikel zum Thema

        Altersrente von Frauen deutlich gestiegen

        Frauen, die 2019 erstmals ihre Altersrente bezogen, bekamen durchschnittlich fast 44 Prozent mehr ausgezahlt als Frauen mit Rentenbeginn im Jahr 2013. Sowohl die Einführung der Mütterrente im Jahr 2014 als auch die durchaus üppigen Rentenerhöhungen der letzten Jahre haben sich für Frauen und ihre Altersrente ausgezahlt. Das verdeutlichen aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Außerdem wirkten […]

        Artikel lesen
        Bundestag

        DDR-Zusatzrenten: Das lange Warten

        Im Einigungsvertrag wurde festgeschrieben, dass DDR-Zusatzrenten für die Altersvorsorge zählen sollen. Doch mehrere Hunderttausend Betroffene warten noch immer auf eine befriedigende Lösung. Ob und wann diese kommt, bleibt auch nach gut 30 Jahren noch offen. Die Zeit vergeht. Während nach der Wiedervereinigung drei Dekaden lang mittlerweile 17 unterschiedliche Personen- oder Berufsgruppen um die Anerkennung ihrer […]

        Artikel lesen
        Kinder Mütter

        Adoptivmütter gehen leer aus

        Viele Rentnerinnen, die vor Jahren Kinder adoptiert haben, werden in den nächsten Monaten sehr genau verfolgen, wie die im Koalitionsvertrag vorgesehene Mütterrente II umgesetzt wird. Es ist nämlich zu befürchten, dass sich eine Ungerechtigkeit aus der vorangegangenen Legislaturperiode wiederholt. Bleibt es bei der Praxis, die für die erste Erhöhung der Mütterrente angewandt wurde, geht erneut […]

        Artikel lesen