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Einkommen & Vermögen

Rund ums liebe Geld: So viel wird verdient.

Einkommen & Vermögen | 1.7.2016 Drucken

So viel ist die Rente am Wohnort wert

Was sich ein Rentner im Ruhestand tatsächlich leisten kann, entscheidet die reale Kaufkraft seiner Rente.

Diese wird wesentlich beeinflusst durch den Wohnort und kann regional in Deutschland um bis zu 50 Prozent schwanken. Das zeigt eine Studie des Forschungsunternehmens Prognos. Teuer ist das Rentnerleben laut dieser Studie vor allem in Süddeutschland, am teuersten in und um München.

Für ein Ranking der Wohnorte, das die regionale Kaufkraft offenlegt, hat Prognos die Lebenshaltungskosten der Rentner in 402 Landkreisen und kreisfreien Städten verglichen. Dafür wurde der allgemeine Warenkorb des Statistischen Bundesamtes an das Konsumverhalten der älteren Generation angepasst, zum Beispiel erhielten Gesundheitsausgaben ein höheres Gewicht, andere Kostenfaktoren wurden reduziert. Im niedersächsischen Landkreis Holzminden leben demzufolge Rentner bundesweit mit ihrer jeweiligen Rente am günstigsten. Sie müssen von ihrer Rente monatlich nur rund 860 Euro für Miete, Strom, Nahrungsmittel und Kleidung zahlen. Im Bundesdurchschnitt werden dafür 1000 Euro fällig. Den teuersten Altersruhesitz haben die Rentner in München. Hier kosten die gleichen Leistungen rund 1.300 Euro und damit gut die Hälfte mehr als in Holzminden. Der Hauptgrund dafür: die gravierend unterschiedlich Wohnkosten.


So viel ist die Rente am Wohnort wert


Regional ist das Leben für Rentner in Bayern besonders kostspielig. Allein sieben der bundesweit zehn teuersten Altersruhesitze liegen im Freistaat, wo die Lebenshaltungskosten zwischen 15 und 30 Prozent über den Bundesdurchschnitt rangieren. Der wirtschaftlich prosperierende Süden Deutschlands zählt generell zu den kostenintensivsten Regionen. 40 der 50 teuersten deutschen Kreise verteilen sich auf Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Je weiter östlich oder nördlich Rentner leben, desto günstiger sind sie in der Regel mit ihrer Rente auch dran.

In Nord- und Ostdeutschland gibt es nur vier Ausnahme-Kreise, die in der Rankingliste unter die Top-50 fallen. Dazu zählen Hamburg, Berlin, Potsdam und „dank“ Sylt auch der Kreis Nordfriesland. Mit Sachsen-Anhalt ist ein östliches Bundesland das günstigste für Rentner. Hier liegen in elf von 14 Kreisen die Lebenshaltungskosten um mehr als zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Aber auch Niedersachsen ist für Rentner vielerorts preiswert: Dort lassen sich zehn der 50 günstigsten Kreise finden. Rückt man statt der Bundesländer deren Hauptstädte in den Fokus, steht in punkto Kaufkraft mit Magdeburg (1.067 Euro) ebenfalls Sachsen-Anhalt wieder am besten da, teuerstes Pflaster ist erwartungsgemäß München; hier sind 1.000 Euro eigentlich nur 767 Euro wert. Mit Dresden, Erfurt und Schwerin sowie Saarbrücken, Hannover und Bremen stehen jeweils drei ost- beziehungsweise westdeutsche Städte über der 1.000-Euro-Marke.

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