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Einkommen & Vermögen

Rund ums liebe Geld: So viel wird verdient.

Einkommen & Vermögen | 31.12.2014 Drucken

Fundstellen 2014: Einkommen und Vermögen

Die folgenden Studien, Umfragen und Dossiers zum Einkommen und Vermögen wurden im Jahr 2014 veröffentlicht. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge weist kurz auf den Inhalt und die Fundstellen hin:

So spart die deutsche Mittelschicht.

Verfügbares Einkommen und Bildungsniveau beeinflussen den Vermögensaufbau der deutschen Mittelschicht deutlich weniger als bisher angenommen. Stattdessen haben die Wertvorstellungen und das Lebensbild der Menschen, also das soziale Milieu, in dem sie leben, einen ganz erheblichen Einfluss auf ihr Sparverhalten. Das ist ein Ergebnis der von Union Investment beauftragten Untersuchung „Sparverhalten der deutschen Haushalte – eine neue Sicht“.  Dazu wurden erstmals die verschiedenen Milieus der deutschen Mittelschicht analysiert, die maßgeblich die gesamtwirtschaftliche Vermögensbildung der Bundesbürger prägen. Die Untersuchung zeichnet ein umfassendes und sehr differenziertes Bild ihrer materiellen Möglichkeiten und Wünsche bis ins Jahr 2025.

Dezember 2014 / Union Investment, Handelsblatt Research Institute / Zur Studie

Größtes globales Vermögenswachstum seit 2003.

Das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte erreichte 2013 eine Zuwachs­rate von 9,9 Prozent und damit das höchste Wachstum seit 2003. Rund um den Globus summierte sich das Finanzvermögen auf ein neues Rekordniveau von 118 Billionen Euro. Das stellt die Allianz in der fünften Ausgabe ihres „Global Wealth Reports“ fest, der die Vermögens- und Schuldenlage der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert. Haupttriebfeder des Wachstums war dabei die ausgezeichnete Entwicklung der Aktienmärkte in Japan, den USA und Europa: Das in Form von Wertpapieren gehaltene Vermögen erzielte ein Plus von 16,5 Prozent – sogar mehr als in den Jahren unmittelbar vor Ausbruch der Finanzkrise.

September 2014 / Allianz SE / Zum Report

Löhne mit großen regionalen Unterschieden.

Wirtschaftskraft und Arbeitsmarktverfassung unterscheiden sich sehr stark zwischen den Regionen Deutschlands. Entsprechend variiert die Entlohnung der Beschäftigten, das zeigt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im IAB-Kurzbericht 17-2014. Danach unterscheidet sich das mittlere Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten nicht nur erheblich zwischen Ost- und Westdeutschland, sondern auch innerhalb der beiden Landesteile zwischen dem wirtschaftlich starken Süden und dem schwächeren Norden. Des Weiteren sind die Löhne in den Städten höher als in den ländlichen Regionen.

September 2014 / Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) / Mehr dazu

Unternehmer leben im Ruhestand vom Ersparten.

Die Senioren in Deutschland haben einiges auf der hohen Kante, vor allem ehemals Selbstständige und höhere Beamte müssen im Alter nicht darben, meint das Institut der deutschen Wirschaft in Köln, das sich die Vermögensverhältnisse näher angeschaut und die Ergebnisse dazu in der idw-Ausgabe Nr. 37 veröffentlicht hat. Während Unternehmer jedoch im Ruhestand häufig von ihrem Ersparten leben müssen, können andere Senioren ihr Vermögen weitgehend unangetastet lassen. Pensionäre, die zuvor im einfachen oder mittleren Dienst waren, besitzen deutlich geringere Vermögen als Pensionäre aus dem gehobenen und höheren Dienst. Doch über karge Verhältnisse , jedenfalls im Durchschnitt, müssen auch sie durchaus nicht klagen. Auch das ergaben die Auswertungen des IW, das damit auch auf eine öffentliche Diskussion zu den Vermögen der Pensionäre reagierte.

September 2014 / Institut der deutschen Wirtschaft Köln / Mehr dazu

Frauen erzielen nur halb so hohe Einkommen wie Männer.

Frauen erzielen im Durchschnitt nur die Hälfte des Einkommens der Männer. Das ergibt sich aus einer geschlechtsspezifischen Analyse der Einkommens- und Steuerlastverteilung auf Grundlage der zuletzt verfügbaren Daten aus der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007, die erstmals für Deutschland vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) vorgenommen wurde. Der Rückstand der Frauen ist bei den Kapital- und Vermietungseinkommen weniger ausgeprägt als bei den Arbeits- und Gewinneinkommen. Die durchschnittlichen Einkommensteuerbelastungen von Frauen liegen zwar insgesamt unter denen der Männer, in den unteren und mittleren Einkommensgruppen sind die Durchschnittsbelastungen der Ehefrauen aber mehr als doppelt so hoch wie die der Ehemänner mit gleichen Einkommen. Dieser Effekt entsteht durch das Ehegattensplitting.

August 2014 / Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) /  Zur Studie

Stadt-Land-Gefälle stärker als vermutet.

In Ostdeutschland sind die Einkommen zwar niedriger, doch man kann sich dort für sein Geld mehr leisten als in Westdeutschland. Entsprechend verringern sich die Unterschiede bei der Einkommensarmut zwischen Ost und West deutlich, wenn die unterschiedlichen Preise berücksichtigt werden. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Ost und West liegen real weniger weit auseinander als nominal. So weist Thüringen die drittniedrigste Quote aller Bundesländer auf. Dagegen ist das Stadt-Land-Gefälle stärker als vermutet. In ländlichen Regionen sind im Schnitt nur knapp 14 Prozent der Bevölkerung kaufkraftarm, in den Städten aber 22 Prozent.

August 2014 / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln / Zu den Studienergebnissen

Die Lust am Sparen leidet.

Sparen macht den Deutschen offensichtlich immer weniger Spaß. Verantwortlich dafür ist die Zinspolitik der EZB. Im Sommer 2014 erreichte der Anteil der Sparer einen absoluten Tiefstand. Vor einem Jahr legten noch 49 Prozent der Deutschen Geld auf die hohe Kante. 2014 sind es nur noch 40 Prozent. Das ist das wichtigste Ergebnis der Sommerumfrage 2014 zum Sparverhalten der Deutschen. TNS Deutschland befragte dazu im Auftrag des Verbandes der privaten Bausparkassen zum 51. Mal über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

Juli 2014 / TNS Deutschland, Verband der privaten Bausparkassen / Zu den Umfrageergebnissen

Mehrheit nicht zum Konsumverzicht zugunsten der Vorsorge bereit.

Die Bürger sind sich der großen Wichtigkeit einer rechtzeitigen privaten Absicherung für das Alter grundsätzlich bewusst. Allerdings haben weite Teile der Bevölkerung keine ausreichenden finanziellen Spielräume für ihre Altersvorsorge. Nur rund ein Viertel der Deutschen verfügt gegenwärtig über genügend finanzielle Freiräume. Viele Bürger aus weniger vermögenden Schichten können sich eine ausreichende Altersvorsorge faktisch nicht leisten.

Zu dieser Einschätzung gelangt das Steinbeis Research Center for Financial Services in einer Studie, die im Auftrag der Sparda Bank Hamburg angefertigt wurde. Insbesondere die Berufsgruppe der Arbeiter sei von dieser Entwicklung betroffen. Eine Erhöhung der privaten Altersvorsorge wäre einzig durch eine mehr oder weniger deutliche Einschränkung des aktuellen Lebensstils möglich. Hierzu ist jedoch die Mehrheit der Deutschen nicht bereit. Es könne also festgestellt werden, dass sich die Bürger der Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge in der Breite bewusst, aber häufig nicht zum Konsumverzicht zugunsten der Absicherung ihres Lebensstandards im Alter gewillt sind.

Juni 2014 / Steinbeis Research Center for Financial Services, Sparda Bank Hamburg / Zur Studie

Ein Haus, eine Firma, aber kaum Cash.

Um zu den zehn Prozent der Erwachsenen mit dem größten Vermögen zu gehören, braucht es in Deutschland nicht allzu viel – schon ab 260.000 Euro ist man dabei. Das schaffen vor allem Ältere, die Immobilien und Betriebsvermögen besitzen. Dr. Judith Niehues vom Institut der deutschen Wirtschaft hat eine Vermögensstudie der Europäischen Zentralbank ausgewertet und dabei interessante Fakten zutage gefördert.

Juni 2014 / Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) / Mehr dazu

Weiterer Anstieg der privaten Geldvermögen.

Im dritten Quartal 2013 wuchs das Geldvermögen der privaten Haushalte um 48 Milliarden Euro beziehungsweise ein Prozent gegenüber dem Vorquartal und erreichte  rund 5.070 Milliarden Euro. Die auf Transaktionen basierende Geldvermögensbildung war mit knapp 32 Milliarden Euro etwas schwächer als im zweiten Quartal 2013 und zeigte damit eine ähnliche Dynamik wie in den Vorjahresquartalen. Dazu kamen positive Bewertungseffekte in Höhe von gut 16 Milliarden Euro, die vor allem auf Kursgewinne bei Aktien und Investmentanteilen zurückzuführen waren. Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld setzte sich der auch in den vorangegangenen Quartalen beobachtete Trend zu liquideren Anlageformen fort.

Januar 2014 / Deutsche Bundesbank / Zu den Statistiken

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