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Demographie

In die Zukunft geschaut: So altert und schrumpft unser Land.

Demographie | 31.12.2013 Drucken

Fundstellen 2013: Demografie

Die folgenden Studien, Umfragen und Dossiers zur demografischen Entwicklung wurden im Jahr 2013 veröffentlicht. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge weist kurz auf den Inhalt und die Fundstellen hin:

Produktiv im Alter – was können wir von anderen lernen?

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren überproportional die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter betreffen. Dies hat Folgen für unseren Wohlstand und unsere Sozialsysteme. Weil die Zahl der Arbeitskräfte schneller zurückgeht als die der Gesamtbevölkerung, würde bei gleicher Leistung der Erwerbstätigen weniger für jeden Einzelnen übrig bleiben und die Sozialkassen würden stärker belastet. Daher verfolgt die deutsche Politik seit geraumer Zeit verschiedene Anpassungsstrategien, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Eine davon besteht darin, ältere Menschen stärker als bislang in das Erwerbsleben einzubinden. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht die Fortschritte in Deutschland und die Erfahrungen anderer europäischer Staaten.

Oktober 2013 / Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung / Zur Studie

Jede fünfte Frau zwischen 40 und 44 Jahren ist kinderlos.

Immer mehr Frauen in Deutschland bleiben kinderlos. Die hohe Kinderlosigkeit bestimmt maßgeblich das Geburtenniveau. Nach Angaben des Mikrozensus 2012 haben 22 von 100 Frauen im Alter zwischen 40 und 44 Jahren kein Kind geboren. Das geht aus der Veröffentlichung „Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland“ des Statistischen Bundesamtes hervor. Danach liegt der Anteil der kinderlosen Frauen im früheren Bundesgebiet mit 23 Prozent deutlich höher als in den neuen Ländern (15 %). Im Vergleich zum Jahr 2008 ist er jedoch vor allem im Osten Deutschlands stark gestiegen und zwar um fünf Prozentpunkte. Im früheren Bundesgebiet betrug die Zunahme dagegen nur einen Prozentpunkt.

November 2013 / Statistisches Bundesamt / Zur Statistik

Deutsche sehen in der Alterung größte Gefahr für das Land.

Die Alterung der Gesellschaft ist für die Deutschen ein größeres Risiko als die Wirtschaftslage. Damit unterscheiden sie sich von Franzosen, Amerikanern und Briten. In diesen drei Ländern sehen die Bürger die größte Gefahr in ökonomischen Risiken: In Frankreich denken 74 Prozent so, in den USA 64 Prozent und in Großbritannien 61 Prozent. In Deutschland hingegen werden die Kosten der alternden Gesellschaft am häufigsten als die größte Gefahr für das Land genannt. Das ergab eine weltweite Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut Gallup im Auftrag des Rückversicherers Swiss Re durchgeführt wurde.

September 2013 / Gallup, Swiss Re Group / Zu den Umfrageergebnissen

Unternehmen auf Folgen des demografischen Wandels kaum vorbereitet.

Der strategischen Bewältigung des demografischen Wandels schreiben 70 Prozent der Unternehmen einen wesentlichen Einfluss auf ihren künftigen wirtschaftlichen Erfolg zu. Bei zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) sind demografiebedingt bereits Änderungen in der Altersstruktur der Belegschaft sichtbar, wie eine aktuelle Studie von Towers Watson zeigt.

September 2013 / Towers Watson / Zur Studie

Demografische Entwicklung und implizite Verbindlichkeiten in den „Big 4“.

Will man die Tragfähigkeit der öffentlichen Verschuldung beurteilen, so wäre es nachlässig, wenn man die impliziten Verbindlichkeiten des Staats nicht berücksichtigte. Die Brutto- und Nettoverschuldungsquoten liefern nur eine Momentaufnahme. Sie erfassen die mittel- bis langfristigen fiskalischen Entwicklungen nicht, die aus der demografischen Entwicklung resultieren. Rechnet man die Staatsverschuldung und die – in angemessener Weise diskontierten – impliziten Verbindlichkeiten, die sich aus zugesagten staatlichen Ausgaben für das Renten- und Gesundheitswesen ergeben, zusammen, so ist die US-Staatsverschuldung beinahe doppelt so hoch wie diejenige Japans und knapp drei Mal so hoch wie die deutsche.

April 2013 / Deutsche Bank Research / Zur Studie

Betriebliches Demografiemanagement verfehlt häufig den Bedarf.

Zwischen der Nachfrage der Erwerbstätigen und dem Vorsorge- und Versicherungsangebot der Betriebe klafft eine Lücke. Der Großteil der Beschäftigten wünscht sich insbesondere den Ausbau von betrieblicher Altersversorgung und Gesundheitsförderung. Das geht aus einer Umfrage hervor, die im Auftrag der Gothaer Versicherung von forsa und dem F.A.Z. Institut durchgeführt wurde. So kritisieren rund sieben von zehn Arbeitnehmern ihre Arbeitgeber dafür, dass sie zu wenige interessante Angebote für die Vorsorge und Gesundheitsförderung bereitstellen. Obwohl die Auswirkungen der demografischen Entwicklung selbst dem letzten Arbeitgeber bewusst sein sollten, ist das Angebot an Vorsorge und Versicherungen vieler Unternehmen begrenzt, geht zum Teil am Bedarf der Mitarbeiter vorbei und ist für manchen Geringverdiener zu teuer.

März 2013 / Gothaer Versicherung, forsa, F.A.Z. Institut / Zur Studie

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