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Demographie

In die Zukunft geschaut: So altert und schrumpft unser Land.

Demographie | 31.12.2012 Drucken

Fundstellen 2001 – 2012: Demografie

Die folgenden Studien, Umfragen und Dossiers zur Demografie wurden in den Jahren 2001 bis 2012 veröffentlicht.

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge weist kurz auf den Inhalt und die Fundstellen hin:

Vorschlag für ein Demografie-Ministerium.

Eine isolierte, an klassischen Ressortzuschnitten ausgerichtete Politik greif zu kurz, um die Heraus- forderungen der demografischen Entwicklung zu meistern, weil sie den Handlungsbereich insbesondere auf die Sozialpolitik und die Bildungspolitik verrengt. Zu dieser Schlussfolgerung gelanden Prof. Dr. Michael Hüther,  Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, und Prof. Dr. Gerhard Naegele von der Universität Dortmund in einem Thesenpapier zur Demografie. Vorsorgende Demografiepolitik müsse angesichts von Alterung und Schrumpfung der Gesellschaft nachhaltig Wachstumsdynamik mobilisieren, um den Handlungsspielraum künftiger Generationen so groß wie möglich zu machen. Sie fordern daher ein ressortübergreifendes Demografie-Ministerium.

Dezember 2012 / Institut der deutschen Wirtschaft, Universität Dortmund / Zum Thesenpapier

Generali-Altersstudie: Rüstige Rentner.

Die 65- bis 85-Jährigen in Deutschland fühlen sich im Durchschnitt zehn Jahre jünger, als es ihrem tatsächlichen Lebensalter entspricht. Sie führen mehrheitlich ein sehr aktives, zufriedenes und abwechslungsreiches Leben. Dieses selbstbestimmte Leben wollen sie möglichst lebenslang beibehalten. Die Mehrheit von ihnen stellt deshalb den Erhalt der Gesundheit in den Mittelpunkt. Das sind zentrale Ergebnisse der ersten Generali Altersstudie, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Generali Zukunftsfonds, einer Einrichtung der Generali Deutschland, durchgeführt hat. Weitere Erkenntnisse über die Älteren in Deutschland: Die materielle Lebenssituation wird als gut empfunden und ist de facto deutlich besser als die der Älteren vor 20 oder 30 Jahren.

November 2012 / Generali, Institut für Demoskopie Allensbach / Zur Studie

Wie wirkt die Alterung der Bevölkerung auf die Arbeitslosigkeit?

Zwischen 1991 und 2010 ist die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter um 1,18 Millionen Personen gesunken, während die Zahl der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose) um 1,86 Millionen zugenommen hat. Gleichzeitig gab es deutliche Verschiebungen in der Altersstruktur: 57,9 Prozent aller Erwerbspersonen waren 2010 zwischen 40 und 64 Jahre alt, während deren Anteil 1991 noch bei 43,5 Prozent lag.

Oktober 2012 / Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung/ Zum Bericht

Fortschrittsreport Altersgerechte Arbeitswelt.

Der Fortschrittsreport soll die Gestaltung altersgerechter Arbeitsbedingungen fördern  und zieht als erste Veröffentlichung eine Zwischenbilanz zur Quantität und Qualität der Erwerbsbeteiligung Älterer. Neben der statistischen Analyse werden die wichtigsten Ergebnisse wissenschaftlicher Studien aufgearbeitet, Beispiele guter betrieblicher Praxis vorgestellt und damit in kompakter Form der Einstieg in eine alters- und alternsgerechte Arbeitswelt beschrieben.

Februar 2012 / Bundesministerium für Arbeit und Soziales / Zum Report

Herausforderungen des demografischen Wandels.

Der demografische Wandel vollzieht sich in Form einer rückläufigen Bevölkerungszahl und einer steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung. Die daraus resultierenden ökonomischen Konsequenzen sind nach Auffassung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beherrschbar, sofern sich die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik der Herausforderungen annimmt, insbesondere im Bereich der Systeme der sozialen Sicherung. Dabei sei keine Zeit zu verlieren, weil sonst die später erforderlichen Anpassungen umso einschneidender ausfallen werden.

Mai 2011 / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung / Zum Gutachten

Globaler Trend Demografie.

Demografisch ist es nach Ansicht der Trendeinschätzung bereits 30 Jahre nach 12. Selbst wenn es gelänge, die Zahl der Neugeborenen deutlich zu erhöhen – das demographische Loch bliebe. Die Kinder, die über Jahrzehnte nicht geboren wurden, aber morgen gebraucht werden, um die Rentenkassen zu füllen, kämen zu spät auf die Welt. Zukunftssicherung heißt für die Anleger von heute das Gebot der Stunde. Wenn aber die Gefahr des Rentenlochs im
Alter droht, ist da nicht die Frage erlaubt: Kann die demografische Entwicklung nicht auch als Investmentchance genutzt werden, fragt der Trendbericht.

Februar 2009 / Allianz Global Investors / Zur Studie

Arbeitsmarkt für Ältere.

Die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. So konnten beim Beschäftigungsniveau der Personen im Alter von 55
bis 64 Jahren in den letzten Jahren keine nennenswerten Fortschritte erzielt werden. Neben der betrieblichen Personalpolitik liegen wesentliche Gründe hierfür in der Ausgestaltung der Transferleistungen. Zwar wurden einige wichtige Änderungen im Rentenrecht sowie die Verkürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld beschlossen. Dennoch können ältere Beschäftigte sich weiterhin vorzeitig aus dem Erwerbsleben zurückziehen. Unter beschäftigungspolitische Gesichtspunkten wäre es daher wenig sinnvoll, die geplante Verkürzung des Leistungsbezugs für Ältere zu verschieben oder die Bezugsdauer an das Lebensalter bzw. an Beschäftigungszeiten zu.

Oktober 2005 / Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit / Zum Bericht

Deutschland vor der demografischen Herausforderung.

In der repräsentativen Bevölkerungsumfrage werden die Wahrnehmung der demografischen Herausforderung, Lebenslage und Lebensziele sowie die Alterssicherung und private Vorsorge ermittelt.

November 2004 / Bundesverband deutscher Banken/Institut für praxisorientierte Sozialforschung Mannheim / Zur Umfrage

Kapitalmärkte und Demografie – eine Umfragen unter Finanzmarktexperten.

Die Untersuchung beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen, die zwischen einer alternden Gesellschaft und Kapitalmärkten bestehen. Im  Gegensatz zum Problem der Finanzierung öffentlicher Altersvorsorgesysteme ist dieser Aspekt bisher nur in wenigen Untersuchungen aufgegriffen worden. Daher gehen die Autoren unter anderem folgenden Fragen nach: Was ist die zukünftige Rolle der Kapitalmärkte für die Altersvorsorge? Welche Anlageprodukte werden an Bedeutung gewinnen? Wie wird sich die Ersparnisbildung der privaten Haushalte ändern? Welche Auswirkungen ergeben sich für die Kurse von Wertpapieren?

September 2004 / Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung / Zur Umfrage

Demografische Entwicklung verschont öffentliche Infrastruktur nicht.

Mit der demografischen Entwicklung könnten sich die Finanzierungslasten öffentlicher Infrastruktur merklich erhöhen. Um dies zu verhindern, sollten drei Strategien parallel verfolgt werden: Erstens, die Verwaltung muss schlanker werden. Zweitens, private Finanzierungs- und Betreibermodelle im öffentlichen Sektor müssen gestärkt werden. Drittens, Immobilienmanagement-Systeme sollten in Kommunen eingeführt werden.

April 2004 / Deutsche Bank Research / Zum Bericht

Generationengerechtigkeit oder Konflikte zwischen Jung und Alt?

Die Studie zeigt, dass der in den Medien auftauchende Begriff „Generationenkonflikt“, zumindest für die untersuchten Themen, nicht virulent ist. Beide Gruppen leisten lieber in den Bereichen Gesundheit, Familie und Umwelt ihren Beitrag zur Stärkung der Generationengerechtigkeit, wobei sich die Älteren etwas engagierter zeigen. Das Kernthema der Generationengerechtigkeit ist die Altersversorgung. Gerade bezüglich Rentenkürzungen zeigen sich Jüngere und Ältere am wenigsten kompromissbereit.

2004 Allianz Lebensversicherung, psychonomics / Zur Umfrage

Age Wave – Zur Demografieanfälligkeit von Aktienmärkten.

Das Alterssicherungssystem in Deutschland soll um kapitalgedeckte Elemente ergänzt und so zukunftssicher gemacht werden. Zwar ist das wegen der Risikodiversifizierung ein Schritt in die richtige Richtung. Die Kapitaldeckung ist gegenüber demografischen Risiken aber nicht vollkommen resistent. In den kommenden Dekaden wird das Verhältnis potenzieller Sparer zu Entsparern immer schlechter (Age Wave). Zunächst überlagert zwar der Nachholeffekt einer neuen Aktienkultur die Wirkungen der Age Wave. Läuft dieser aber aus, geraten die Aktienkurse aufgrund der zu erwartenden Netto-Auflösung von Vermögensbeständen unter Druck. Als Ausweg wird oftmals eine demographische Arbitrage in die Emerging Markets genannt. Dem spricht allerdings entgegen, dass diese Märkte das potenzielle Kapitalvolumen kaum absorbieren können. Konsequenz wäre eine gezielte Anlage in Branchen, die von der Alterung profitieren oder die Bildung von Realkapital in Form von Immobilien.

April 2001 / HypoVereinsbank / Zum Policy-Brief

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