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Demographie

In die Zukunft geschaut: So altert und schrumpft unser Land.

Demographie | 10.6.2014 Drucken

(Denk)Anstoß für die Rente

Ab 12. Juni beherrscht der Fußball die Schlagzeilen. Doch abseits vom Spielfeld gibt es einige Facetten der Fußballwelt, die nicht sofort ins Auge springen. Aus aktuellem Anlass ein (Denk)Anstoß für die Rente mit einem Augenzwinkern.

Auf seinem Tätigkeitsfeld zählt er trotz seines „hohen“ Alters zu den Typen, auf die immer Verlass ist. Wenn sein Arbeitgeber ihn ins Spiel bringt, gibt er alles. Ansonsten sitzt er – stets motiviert und einsatzbereit – am Rande des Geschehens und gibt seine Tricks & Tipps an die nächste Generation weiter. Diese wiederum achtet ihn wegen seiner Expertise, schätzt ihn wegen seiner sympathischen Art und weil er ihnen „fachlich“ selbst auf hohem Niveau immer noch etwas vormachen kann.

All diese Gründe waren und sind für seinen derzeitigen Arbeitgeber ganz entscheidend, den Arbeitsvertrag Jahr für Jahr zu verlängern und weiterhin auf ihn zu setzen. Davon haben alle was: der Arbeitgeber freut sich über souveräne Leistungen, Loyalität und Einsatzbereitschaft, die jüngeren Kollegen setzen auf Ratschläge und Erfahrungen. Er selbst ist dankbar, weiterhin gebraucht und angemessen bezahlt zu werden, ab und an zum Einsatz zu kommen und vor allem geschätzt zu werden. Deshalb schauen an seinem Arbeitsplatz Tausende genau hin, wie er sich reinkniet, wenn es darauf ankommt. Weil er dabei stets zurückhaltend und sympathisch rüberkommt, verfügt dieser Arbeitnehmer über eine richtig große Fangemeinde. Die Rede ist von Claudio Pizzaro.

So könnte es gehen

Pizzaro ist mittlerweile 35 Jahre alt und Spieler beim FC Bayern München. Ende Mai kam die Nachricht, dass der FC Bayern den Vertrag mit seinem „Oldie“ um ein weiteres Jahr bis Mitte 2015 verlängert hat. Vorstandsmitglied Rummenigge meinte dazu: „Claudio hat auch in dieser Saison wieder bewiesen, wie torgefährlich und wichtig er für die Mannschaft ist“. Man könnte es auch anders formulieren, es ist nicht in erster Linie das Geld, das die Tore schießt, sondern auch die Erfahrung.

Abgeklärtheit und Übersicht tragen eben auch dazu bei, seinen Beruf auch im hohen Fußballeralter erfolgreich auszuüben. Das alles funktioniert natürlich nur, wenn bzw. weil der Arbeitgeber seinen älteren Angestellten altersgerechte Arbeitsbedingungen bieten kann. Dazu gehören neben der nach wie vor exzellenten Bezahlung eben kürzere Arbeitszeiten (keine kraftraubenden Spiele über 90 Minuten mehr, sondern kürzere Einsatzzeiten) sowie altersgerechte Arbeitsbedingungen (ausgewogene Kantine, viel Bewegung, tägliche Physiotherapie) und nicht zuletzt eine perfekte medizinische Betreuung am Arbeitsplatz (durch Dr. Müller-Wohlfahrt).

Beispiel für gelungene Zuwanderung von Fachkräften

Nicht nur weil er am Tag der Deutschen Einheit seinen Geburtstag feiern kann, ist der Spieler und Mensch Pizzaro auch ein hervorragendes Beispiel für die Zuwanderung und gelungene Integration von ausländischen Fachkräften. Dafür stehen vor allem seine langjährigen Karrierestationen in Bremen und München, die ihn schließlich mit 176 Toren in 370 Erstligaspielen (Stand 05/14) zum erfolgreichsten ausländischen Bundesliga-Torschützen überhaupt befördert haben. Da der gebürtige Peruaner auch einen italienischen Pass hat und eine Saison in der englischen Premier League für den FC Chelsea spielte, taugt Pizarro gleich noch als perfektes Aushängeschild für die Mobilität von EU-Arbeitnehmern. Wenn es für ihn und seinen Arbeitgeber im kommenden Jahr erneut um den Arbeitsvertrag gehen wird, gibt es seitens der Bayern ja den prädestinierten Ausspruch einer seiner Granden: „Schau`n mer mal.“ Das machen wir!

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