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Demographie

In die Zukunft geschaut: So altert und schrumpft unser Land.

Demographie | 10.3.2015 Drucken

Demografie ganz persönlich

Über den demografischen Wandel wird inzwischen viel geschrieben und gesprochen. Ein wesentlicher Trend bei diesen Veränderungen: Wir leben länger als die Generationen vor uns.

Doch für die individuelle Lebensplanung bleiben diese statistischen Angaben viel zu abstrakt. Das DIA macht es nun ganz persönlich – mit dem DIA-Lebenserwartungsrechner.

DIA Lebenserwartungsrechner: Demographie ganz persönlchWie alt werden Sie? Diese Frage stellt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mit seinem jüngsten Rechentool. Der besondere Dreh daran: Das Tool liefert die Antwort auf die Frage gleich mit. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine statistische Lebenserwartung, die in prozentualer Wahrscheinlichkeit ausgedrückt wird. Aber der Lebenserwartungsrechner zeigt anschaulich, wie die Lebenszeit vom Geschlecht und Geburtsjahr sowie von den Lebensverhältnissen abhängt. Mittels sechs verschiedener Schieberegler können Lebenssituation und Verhaltensweisen eingestellt und ihre Wirkung auf die Lebenserwartung ermittelt werden.

Statistisch abgesicherte Life-Style-Faktoren

Natürlich weiß inzwischen jedes Kind, dass Rauchen die Gesundheit beeinträchtigt und zu einer Verkürzung der potenziellen Lebenszeit führen kann. Doch jeder Raucher hat immer auch einen Freund oder Familienangehörigen parat, der trotz des Genusses von Zigaretten oder Zigarren steinalt geworden ist. Die Statistik holt allerdings jene auf den Boden der Tatsachen zurück, die die schädlichen Nebenwirkungen des blauen Dunstes verdrängen. Mit dem DIA-Lebenserwartungsrechner lässt sich schnell ermitteln, welche durchschnittliche längere Lebenserwartung Nichtraucher gegenüber Menschen haben, die regelmäßig zum Glimmstengel greifen. Den Berechnungen liegen Statistiken und Studien zugrunde, die auch die Versicherer zur Kalkulation ihrer Tarife in der Lebens- und Rentenversicherung schon seit etlichen Jahren nutzen. Ebenso statistisch abgesichert sind die anderen fünf Life-Style-Faktoren.

Ein paar Kilo mehr wirken sich positiv aus

So kann jeder selbst ermitteln, wie sich regelmäßiger Sport auf die Lebenszeit auswirkt oder welchen Einfluss eine stabile Familiensituation für das Altwerden hat. Viele Ergebnisse stimmen mit den intuitiven Erwartungen überein. Wer sich fit hält, lebt länger. Für Leistungssportler, die an ihre Grenzen gehen, gilt das jedoch nur bedingt. Die Idealmaße sind ebenfalls nicht das Optimum für die Lebenserwartung. Verschiedene Szenarien mit dem Schieberegler zum Body-Maß-Index zeigen: Ein paar Kilo mehr wirken sich durchaus günstig auf ein langes Leben aus.

Abstinenz ist nicht die beste Lösung

Auch dies überrascht sicherlich manchen: Abstinenz ist nicht die beste Lösung. Das ist kein Rechenfehler. Ein Gläschen Bier oder Wein darf es ab und an schon sein, sagen die Statistiker. Der Lebenserwartungsrechner bietet die Möglichkeit, sich spielerisch mit der eigenen Situation zu beschäftigen und zu überprüfen, wozu Veränderungen im Lebenswandel führen. Vielleicht entscheidet sich der eine oder andere, nachdem er die Wirkung von Stress auf seine Lebenserwartung gesehen hat, die eigene Arbeit künftig doch etwas stärker zu strukturieren.


Jeder macht sich Gedanken über seine Zukunft. Jeder möchte möglichst lange gesund leben. Keiner kann die Zukunft vorhersagen. Aber eines ist möglich: Auf der Grundlage der Sterbehäufigkeiten aus der Vergangenheit lassen sich statistische Werte ermitteln, mit denen Aussagen für die künftige durchschnittliche Lebenserwartung getroffen werden können. Das machen sich Versicherer bei der Kalkulation ihrer Tarife zu Nutze. Solche Auswertungen liegen auch dem DIA-Lebenserwartungsrechner zu Grunde.


Demografie ganz persönlichDie durchschnittliche Lebenserwartung steigt in Deutschland täglich um sechs Minuten. Seit 1960 ist sie jährlich um 2,6 Monate angewachsen. Seit 1871/1880 bis heute hat sich die Lebenserwartung mehr als verdoppelt. Die Chance auf eine verlängerte Lebensspanne wird zudem von Jahr zu Jahr größer. Studien des Max-Planck-Institutes für demografische Forschungen in Rostock zu Folge verringert sich die Sterblichkeit im Alter auch in Zukunft weiter. 2050 beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung laut Statistik mindestens 83 Jahre für Jungen und 88 Jahre für Mädchen.


 

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