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Das DIA Pressespiegel |
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Konsequenzen für Versicherte, Rentensystem und Arbeitsmarkt
„Rente mit 67 Konsequenzen für Versicherte, Rentensystem und Arbeitsmarkt" zeigt, was auf Arbeitnehmer zukommt.
„Die Rente mit 67 dämpft langfristig den Anstieg von Rentenausgaben und Beitragssätzen und verschafft so künftigen Generationen mehr Spielraum für private Altersvorsorge." Zu dieser Einschätzung gelangen die Autoren der Studie, Adrian Ottnad und Reinhold Schnabel vom Institut für Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn (IWG). Dennoch, so schränken sie ein, werden auf lange Sicht die Beitragssätze die gesetzlichen Zielvorgaben überschreiten. Es sei denn, der Bundeszuschuss steige künftig noch stärker als bisher vorgesehen.
Die entscheidende Frage sei jedoch, ob es künftig genügend Arbeitsplätze für ältere Erwerbstätige geben werde. „Schon wenn nur jeder dritte 55- bis 66-Jährige arbeiten wollte, würden heute 1,8 Millionen Arbeitsplätze zusätzlich benötigt", rechnen die Autoren vor. Auch wenn die Zahl der Erwerbspersonen demografiebedingt bis 2029 um 1,2 bis 3,8 Millionen zurückgehen dürfte, wäre mit der heutigen Zahl von Arbeitsplätzen keine Vollbeschäftigung garantiert.
Vor allem sei eine grundlegende Änderung der Beschäftigungskultur erforderlich. Die Unternehmen müssten bereit sein, einen großen Teil ihres Arbeitskräftebedarfs aus dem Potenzial älterer Erwerbspersonen zu decken. Heute stellen 40 Prozent der Unternehmen aus grundsätzlichen Erwägungen keine über 50-Jährigen ein und halten über 60-Jährige mitunter als ungeeignet für anspruchsvolle Tätigkeiten. 2029 müssten bis zu fünf Millionen mehr ältere Arbeitnehmer als heute eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. Hinzu kommt laut der Studie insbesondere für die Geburtsjahrgänge 1960 bis 1980 ein beschleunigter Renditerückgang der gesetzlichen Rente. Nach bisherigem Recht, so rechnen die Wissenschaftler vor, sinken die realen Renditen der Frauen von heute rund 2,2 Prozent langfristig auf 1,0 bis 0,6 Prozent; die der Männer von rund 1,2 Prozent auf höchstens 0,4 Prozent bis minus 0,1 Prozent. Bisher mussten unter ungünstigen Bedingungen nach 1985 geborene Männer -mit realen Einbußen rechnen. Dies gilt nun schon für Männer, die nach 1965 geboren worden sind. Ihre reale Rendite sinkt - ähnlich wie die der Frauen gleichen Jahrgangs - um rund 0,2 Prozentpunkte.
Diese Renditen beziehen sich jeweils auf 80 Prozent der einbezahlten Rentenbeiträge lediger westdeutscher Eckrentner (Durchschnittsverdiener, 45 bzw. 47 Beitragsjahre). Nicht berücksichtigt sind dabei die wachsenden Steuerlasten, die die Versicherten zur
Finanzierung der Renten zu tragen haben. Sie mindern die Renditen langfristig um weitere 0,2 bis 0,4 Prozentpunkte.
Wer nach Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre im gleichen Alter wie bisher in Rente geht, muss dann jedoch erhebliche Ersparnisse bilden, um die höheren Abschläge auszugleichen. Ledige Männer des Jahrgangs 1964 müssten bei einem Renteneintritt mit 65 Jahren zwischen 14 000 und 19 500 Euro, Frauen, auf.-Grunl,4-r-„höheren Lebenserwartung, sogar zwischen 16 500 und 23 000 Euro sparen, wenn eine Verzinsung von 3,5 bis 5 Prozent unterstellt wird. Dafür hätten diese Jahrgänge von 2010 an monatlich zwischen 40 und 70 Euro zurückzulegen. Wer dagegen länger arbeitet, sollte auch daran denken, dass er sich auch im fortgeschrittenen Alter beruflich fortbildet.
Die vollständige Studie kann im Internet unter www.dia-vorsorge.de angefordert werden.
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Riester-Rente fest etabliert
Das Vertrauen in die private Altersvorsorge und die Bereitschaft in sie zu investieren sind weiter gewachsen. Entsprechend ist der DIA Deutschland-Trend-Vorsorge mit 112 Punkten auf einen neuen Höchststand geklettert.
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Frauen und ihre Altersvorsorge Auswirkungen der ökonomischen Emanzipation
Noch ist die Benachteiligung von Frauen bei Einkommen und Renten groß. Doch das wird sich ändern, so die neueste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).
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