Meinungen und Einstellungen

Meinungen und Einstellungen zur Altersvorsorge

Sparen und Wohneigentum
Empirische Studien belegen, dass der Erwerb von Wohneigentum einen Sparanreiz ganz eigener Art darstellt. Wohneigentümer, die in der eigenen Immobilie leben ("Selbstnutzer") erbringen in der Ansparphase höhere Sparleistungen als gleichaltrige Mieterhaushalten mit demselben Einkommen. Wohneigentümer haben allein in Form von Geldvermögen - bestehend aus Sparbüchern, Wertpapieren und Bausparguthaben abzüglich ausstehender Restschulden für Konsumentenkredite - gut 40 Prozent mehr angespart als Mieterhaushalte. Hinzu kommen doppelt so hohe Ansprüche an Lebensversicherungen. Insgesamt ist das Vermögenspolster eines 50- bis 59-jährigen Wohneigentümers gut sechsmal so hoch wie bei gleichaltrigen Mietern.


 
Mieter und Selbstnutzer unterscheiden sich nicht nur im Sparverhalten. Es gibt noch weitere bedeutende Unterschiede, die zu abweichenden Konsumstrukturen im Vergleich zu typischen Mieterhaushalten führen. So wohnen in mehr als der Hälfte aller Mietwohnungen mit unter 50-jährigem Haushaltsvorstand höchstens zwei Personen, während gleichaltrige Eigentümerwohnungen mehrheitlich mindestens drei Personen beherbergen. Mehr als jede zweite Mietwohnung wird von Singles oder kinderlosen Paaren bewohnt, bei Eigentümern trifft dies nicht einmal bei einem Drittel aller Wohnungen zu.


 
Die komplette Studie zu diesem Thema mit dem Titel "Sparverhalten der Wohneigentümer " steht auf der Website des Forschungsinstituts empirica zum Download bereit.

   
Download der kompletten Seite