Gesetzliche Rentenversicherung

Die Renten der Versicherten

Rentenversicherungsbericht 2009: Geringeres Rentenniveau und höhere Beiträge
Der Rentenversicherungsbericht 2009 rechnet mit einem Absinken des Sicherungsniveaus der Rente in den kommenden Jahren. So wird erwartet, dass ein Ruheständler, der 45 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt hat, im Jahr 2009 noch 52 Prozent seines durchschnittlichen Netto-Monatseinkommens (vor Steuern) als Rente erhält. Dieses Sicherungsniveau soll den Prognosen des Rentenversicherungsberichts zufolgen dann auf 47 Prozent im Jahr 2020 und weiter auf 46,2 Prozent im Jahr 2023 sinken. Der Bericht weist darauf hin, dass die gesetzliche Rente damit zukünftig alleine nicht ausreichen werde, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Alter fortzuführen.

Auch höhere Renten-Beitragssätze werden erwartet. Der Rentenversicherungsbericht prognostiziert bis 2014 zwar einen stabilen Renten-Beitragssatz von 19,9 Prozent und ein leichtes Absinken der Beiträge ab 2015 auf 19,8 Prozent und auf 19,4 Prozent im Jahr 2016. Aber nach 2020 wird mit einem Anstieg des Beitrags gerechnet: Zunächst auf 20,2 Prozent im Jahr 2021, dann auf 20,5 Prozent im Jahr 2022. Für 2023 erwartet der Bericht einen Beitragssatz von 20,6 Prozent.

   

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