Daten & Fakten
Private Altersvorsorge
Die staatlich geförderte private Altersvorsorge
Wie gut nutzen Riestersparer ohne maximale Förderung die Zulagen?
Riestersparer, die nicht die maximale Förderung auf ihren Vertrag erhalten, bekommen im Durchschnitt gut 57 Prozent der maximal möglichen Zulage. Diese „Ausschöpfungsquote“ gibt an, wie hoch die durchschnittliche Zulagenförderung im Vergleich zur maximal
möglichen Förderung ist. Im Jahr 2003 lag die Quote im Bundesdurchschnitt bei 80,3 Prozent und sank bis zum Beitragsjahr 2008 auf 57,1 Prozent.
Die höchsten durchschnittlichen Ausschöpfungsquoten aller Altersklassen erreichten die 20- bis 24-Jährigen mit einem Wert von 67,4 Prozent. Die 25- bis 44-Jährigen erreichten mit einer durchschnittlichen Ausschöpfungsquote von 60,4 Prozent den niedrigsten Wert aller Altersklassen. Das heißt, dass diese Sparer auf fast 40 Prozent der maximal erreichbaren Zulagen verzichtet haben. Frauen erreichen gegenüber Männern eine durchweg höhere Zulagenausschöpfung. Weibliche Riester-Sparer schneiden mit einem Durchschnittswert von 64,1 Prozent rund fünf Prozentpunkte besser ab als männliche Vertragsinhaber.
Insgesamt entgingen den Riestersparern im Jahr 2008 durch fehlende Eigenbeiträge Zulagen im Wert von rund 472 Millionen Euro.



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