Daten & Fakten
Private Altersvorsorge
Die staatlich geförderte private Altersvorsorge
Wie gut werden die Zulagen bei der Riesterrente genutzt?
Sparer, die einen Riestervertrag abgeschlossen haben werden nicht automatisch gefördert, sie müssen die Zulagen erst beantragen. Die Beantragungsquote, also das Verhältnis von geförderten zu bestehenden Verträgen, stieg von 60,2 Prozent im Jahr 2003 auf 76,6 Prozent
im Jahr 2008 deutlich an (für das Beitragsjahr 2009 liegen noch keine abschließenden Zahlen vor). Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass immer noch rund jeder vierte Sparer keinen Zulagenantrag gestellt hat.
Mit 75,5 Prozent stellen mehr als drei Viertel der weiblichen Riester-Sparer einen Zulagenantrag. Männer hingegen kommen im Bundesdurchschnitt nur auf eine Beantragungsquote von nur 71,1 Prozent.
Untersucht man die Altersgruppen, lässt sich eine klare Zweiteilung erkennen. Mit durchschnittlich 64,4 Prozent verzeichnen die 20- bis 24-Jährigen die niedrigste Beantragungsquote auf. In den Altersgruppen der 45- bis 54- Jährigen und der 55- bis 65-Jährigen hingegen fallen die Beantragungsquoten mit Werten von 79,4 Prozent beziehungsweise 80,1 Prozent überdurchschnittlich aus. Mit Blick auf die regionale Verteilung zeigt sich, dass die Gebiete mit geringen Beantragungsquoten vor allem
in den östlichen Bundesländern zu finden sind.


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