Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Private Altersvorsorge

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Individueller Vermögensaufbau

Angleichung bei privater Altersvorsorge in Ost und West

Die Bürger in den neuen Bundesländern holen bei der Altersvorsorge deutlich auf: 81 Prozent haben Geld in den verschiedenen Formen für die Zukunft angelegt. Das geht aus einer repräsentativen Studie im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hervor. In Westdeutschland liegt der Wert bei 82 Prozent. Der Studie zufolge blieb das Niveau im Westen der Republik im Jahresvergleich unverändert, zwischen Rügen und Erzgebirge stieg der Wert dagegen um sechs Prozentpunkte.
Keine weiteren Maßnahmen zur Absicherung der Zukunft planen demnach 49 Prozent der vorsorgenden Westdeutschen und 60 Prozent der Ostdeutschen. Weitere Anstrengungen planen 27 Prozent der Westdeutschen und 15 Prozent im Osten. Sieben beziehungsweise sechs Prozent der Befragten haben noch keine Anstrengungen unternommen, haben das aber vor.

Bei den bevorzugten Anlageformen zeigen sich zwischen den Landesteilen deutliche Unterschiede: In Westdeutschland setzen die Befragten beim Vermögensaufbau vor allem auf die selbst genutzte Immobilie (46 Prozent). In den neuen Bundesländern sind es hingegen nur 38 Prozent. Die betriebliche Altersvorsorge halten 28 Prozent in West- und 22 Prozent in Ostdeutschland für die Vermögensbildung geeignet. Bei der Riester-Rente (18 Prozent versus 19 Prozent) und der Rürup-Rente liegen West- und Ost gleichauf (2 versus 3 Prozent).

Aktien, Investmentfonds und Immobilienfonds werden in beiden Landesteilen seltener geschätzt: Die entsprechenden Umfragewerte liegen im Westen bei elf, neun sowie sechs Prozent, im Osten sogar nur bei sechs, sieben und drei Prozent. Grund für diese Zurückhaltung ist das ausgeprägte Sicherheitsdenken der Bundesbürger. Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland steht die Sicherheit der Geldanlage an erster Stelle (West: 96 Prozent, Ost: 97 Prozent).


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