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Brutto- und Nettoverdienste: Die Schere öffnet sich weiter
Steigende Abzüge durch Lohnsteuern und Sozialabgaben haben im Laufe der letzten 30 Jahre einen Keil zwischen die Brutto- und Nettoverdienste getrieben. Von den Bruttolöhnen und –gehältern blieb so immer weniger Netto übrig. Standen einem Arbeitnehmer 1976 noch rund 72 Prozent seines Bruttolohns zur Verfügung, so waren es im Jahr 2008 nur noch 65 Prozent. Die Nettolöhne und –gehälter je Arbeitnehmer sind von 1998 bis 2008 zwar nominal um 15 Prozent gestiegen. Real, also nach Abzug von Inflation, hatten die Arbeitnehmer im Jahr 2008 jedoch nur sieben Prozent mehr Nettoverdienst zur Verfügung als im Jahr 1998.




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