Daten & Fakten
Volkswirtschaft und Demographie
Beschäftigung Älterer
Erwerbstätigkeit im Alter 65+
Jenseits der Ruhestandsgrenze von derzeit 65 Jahren geht die Erwerbsbeteiligung stark zurück. Dennoch waren in Deutschland 2009 immerhin 6 % der 65- bis 74-Jährigen und 1 % der Menschen ab 75 Jahren erwerbstätig. Das waren insgesamt 666 000 Personen, davon rund 250 000 Frauen.
Für gut 40 % der Erwerbstätigen ab 65 Jahren war die ausgeübte Erwerbstätigkeit die vorwiegende Quelle des Lebensunterhalts. Damit gab es 2009 in Deutschland rund 277.000 Personen, die im Rentenalter überwiegend vom Einkommen aus Erwerbstätigkeit lebten. Für den Rest der Erwerbstätigen ab 65 Jahren stellte das Einkommen nur einen Zuverdienst dar, sie lebten vornehmlich von einer Rente oder Pension.
Fast jeder zweite Erwerbstätige über der Ruhestandsgrenze von 65 Jahren war selbstständig oder mithelfender Familienangehöriger. Damit lag der Anteil mehr als drei Mal so hoch wie in der Altersklasse der 55- bis 64-Jährigen. Jenseits der 65 treten die Erwerbstätigen im Job meist kürzer: 36 % waren geringfügig oder kurzfristig beschäftigt und über zwei Drittel (69 %) übten ihre Tätigkeit in Teilzeit aus. Damit war der Anteil jeweils deutlich höher als in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen.


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