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Euro-Krise lässt Bundesbürger um Altersvorsorge bangen
Die Mehrheit der Deutschen sorgt sich wegen der Eurokrise um ihre Ersparnisse und ihre Altersvorsorge. Dabei zeigen sich
Haushalte mit niedrigem Einkommen und die über 45-jährigen besonders
verunsichert, so der DIA- Deutschland-Trend-Vorsorge vom Januar 2011.
Nur 18 Prozent der Befragten erwarten keine negative Auswirkungen auf
ihre persönliche Altersvorsorge: 54 Prozent gehen davon aus, dass
Deutschland anderen EU-Ländern zukünftig noch mehr Hilfen zur Verfügung
stellen muss und 44 Prozent glauben, dass es zu einer hohen Inflation
in der Euro-Zone kommen wird. Allerdings rechnen nur elf Prozent damit,
dass der Euro scheitern wird und die D-Mark wieder eingeführt wird.
Trotzdem will mehr als die Hälfte ihr Anlageportfolio nicht verändern. Nur
17 Prozent überlegen Umschichtungen, z. B. in Immobilien oder Gold. Im
Übrigen wollen dreimal mehr Befragte ihre Raten für die Altersvorsorge
erhöhen als erniedrigen.
Für den zwölften Trendbericht wurden 1.005 Erwerbstätige zwischen
18 und 65 Jahren vom 15. bis 24. Dezember 2010 befragt.


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