Daten & Fakten
Gesetzliche Rentenversicherung
Probleme der GRV
Rentenbezugsdauer deutlich gestiegen
Die Bundesbürger leben im Durchschnitt immer länger, dementsprechend länger beziehen sie eine gesetzliche Rente. In den vergangenen 50 Jahren stieg die Dauer des Rentenbezugs von durchschnittlich knapp 10 auf 18,5 Jahre – beinahe eine Verdoppelung. Mit einem Zuwachs um mehr als zehn Jahre ist die Rentenbezugsdauer bei den Frauen dabei deutlich stärker gestiegen als bei den Männern (plus 6,5 Jahre). Derzeit (Stand 2010) beziehen Männer im Schnitt 16,2 Jahre lang eine Rente, Frauen 21 Jahre. Für die Zukunft ist weiterhin mit einer Zunahme der Rentenbezugsdauer zu rechnen, da auch die Lebenserwartung weiter steigt. Die Anhebung der Altersgrenzen für die gesetzlichen Renten auf 67 Jahre soll deshalb dazu beitragen, dass sich das Verhältnis zwischen der Dauer der Beitragszahlung und des Rentenbezugs nicht immer weiter zu Lasten der Beitragszahler verändert.



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