Deutsches Institut für Altersvorsorge

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Alterssicherung international

Altersvorsorge in Deutschland nur mittelmäßig?

Die Altersvorsorgesysteme der Niederlande und der Schweiz belegen in einem internationalen Rating Spitzenplätze. Deutschland erhält nur die Note C. Keines der untersuchten Länder erhielt für sein Vorsorgesystem die Höchstnote A.

Im direkten Vergleich der Altersversorgungsysteme in 14 Ländern weltweit liegt Deutschland auf Platz 12. Schlechter schneiden nur Japan und China ab. An der Spitze liegen die Niederlande, gefolgt von der Schweiz und Schweden. Dies ist das Ergebnis des „Melbourne Mercer Global Pension Index“. Die Studie, die das Beratungsunternehmen Mercer zusammen mit dem Australian Centre for Financial Services durchgeführt hat, bewertet die Altersversorgung von 14 Ländern weltweit nach 40 Indikatoren, die auf den Kriterien Angemessenheit der Leistungen, Nachhaltigkeit und Integrität der Systeme basieren. Dabei wurden sowohl die staatlichen Rentensysteme als auch die betriebliche Altersversorgung berücksichtigt.
Keines der untersuchten Länder erhielt ein A-Rating. Die Spitzengruppe mit den Niederlanden, der Schweiz, Schweden, Australien und Kanada erhielt ein B-Rating. Diese Bewertung steht für ein Versorgungssystem mit einer soliden Struktur und vielen guten Merkmalen. Es weist jedoch einige Aspekte auf, die verbessert werden müssen, damit ein A-Rating erzielt werden kann. Deutschland erreichte ebenso wie Großbritannien, Chile, Brasilien, Singapur, USA und Frankreich ein C-Rating, das für eine Altersversorgung steht, die neben vielen guten Charakteristika einige Risiken und Defizite aufweist. Die Rentensysteme in Japan und China weisen deutliche Schwächen auf. Ohne entsprechende Verbesserungen müssen laut der Studie dort die Wirksamkeit bzw. Nachhaltigkeit angezweifelt werden.


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+++ Aktuelle Presseschau +++

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