Daten & Fakten
Geld, Einkommen, Vermögen
Einkommen und Sparen
Mittlere Einkommen schrumpfen
Nach einer Analyse des DIW (Wochenbericht 24/2010) hat die mittlere Einkommensgruppe in Deutschland von 1993 (62,2%) bis 2009 (61,5%) leicht an Anteilen verloren. Der Anteil der Haushalte mit einem hohem Einkommen ist bis zum Ende des Jahres 2008 um zwei Prozentpunkte gestiegen. Lediglich 2009 ist mit der Finanz- und Wirtschaftskrise der Anteil reicher Haushalte wieder leicht gesunken. Nachdem der Anteil der Haushalte mit geringem Einkommen von 21,1 Prozent im Jahr 1993 bis zum Jahr 2004 auf 19 Prozent gesunken war, ist er danach bis zum Jahr 2008 auf fast 22 Prozent gestiegen.
Die Einkommensgruppen wurden in Anlehnung an die Definitionen im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gebildet. Der untere Einkommensbereich bezieht sich auf Haushalte mit einem äquivalenzgewichteten Einkommen, das um mehr als 30 Prozent unter dem Medianeinkommen liegt. Der obere Einkommensbereich beginnt bei einem Haushaltseinkommen, das 50 Prozent und mehr über dem Medianwert liegt.
Damit ergeben sich folgende Gruppen: Unterer Bereich (Niedrige Einkommen): Haushaltseinkommen von weniger als 70 Prozent des Median, dies entsprach 2005 etwa 860 Euro monatlich. Mittlerer Bereich (Mittlere Einkommen): Haushaltseinkommen von mindestens 70, aber nicht mehr als 150 Prozent des Medianeinkommens, 2005 waren das etwa 1.844 Euro monatlich. Oberer Bereich (Hohe Einkommen): Haushaltseinkommen von mehr als 150 Prozent des Median, 2005 also mehr als 1.844 Euro monatlich.



Download
Seite drucken
Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus
den Onlineportalen aller
wichtigen deutschen
Tageszeitungen, sowie
Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den
Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche
Altersversorgung und private Altersvorsorge.